Archiv des Autors: Friedbert Porepp

Über Friedbert Porepp

Friedbert Porepp lebt seit über 50 Jahren in Bad Bentheim. Er engagiert sich sozial, zum Beispiel im Kinderschutzbund und im Sozialverband und politisch. Er ist SPD - Stadtrat und kandidiert erneut bei den Stadt- und Kreistagswahlen am 11. September. Mit dem Bentheim-Blog möchte er aktuelle Themen aufgreifen, Standpunkte verdeutlichen und zum Gespräch anregen - und auch einfach nur unterhalten.

Es darf gerodelt werden!

Tolle Nachricht besonders für die Kinder: Endlich kann gerodelt werden!

In meiner Erinnerung konnten wir Kinder vor vierzig oder fünfzig Jahren Jahren regelmäßig in Richtung Schloßpark aufbrechen, um dort unsere Nachmittage beim Rodeln zu verbringen. In den letzten Jahren  verstauben die Schlitten der Kinder in den Kellern und auf Dachböden. Kein Schnee, kein Rodelvergnügen.

Allerdings: Auch frühere Generationen klagten, wie ein Ausschnitt aus Johann Gosejacobs Aufsatz „Wintersport im alten Bentheim“ (veröffentlicht im Band „Aspekte einer Stadtgeschichte“) dokumentiert: „Damals waren -so meine ich- die Winter noch länger und schneereicher als heute.“

In dem lesenswerten Bericht über das Rodeln vor knapp 100 Jahren, genauer in den 1920er Jahren, beschreibt er die etwa 250 Meter lange Rodelbahn in der Gildehauser Straße zwischen Henrichmann/Steenhorst und Berkemeyer/Lenzing und den Rodelspaß, der selten vom Autoverkehr gestört wurde (die Bundesstraße gab es noch nicht) und von einem Gendarmen namens Simon geduldet wurde. Dennoch  gab es häufiger schwere Unfälle zu beklagen, denn besonders Jugendliche und Erwachsene nutzen die Strecke mit größerer Risikobereitschaft. Gerodelt wurde ebenfalls Am Kathagen bei Stinecker und in der Bergstraße (heute Am Berghang), in der Brennereistraße, Funkenstiege sowie vom Schloßberg zum Bismarkplatz herunter.

Interessante Strecken sind das und wer weiss, ob wir uns nicht einmal in diesem Winter bei einer Rodelpartie eben dort oder im Schloßpark treffen, wenn denn einmal tatsächlich ausgiebig Schnee fallen sollte. Leichtsinn kennt kein Alter, oder?!

Den Aufsatz Johann Gosejacobs findet der interessierte Leser auf den Seiten 385 bis 386 zusammen mit zwei Winterfotos von Ulla Hellendoorn aus dem Winter 1954. Es war natürlich ein Schneewinter. Dieses Foto wurde heute aufgenommen:

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Advent, Advent

Ritterspiele mit Mitteltermarkt, Kunstmarkt, Freilichtbühnenpremieren, Flohmarkt, Weinfest und schließlich der  Weihnachtsmarkt. Das sind nicht nur  Highlights des Tourismusstandortes, sondern gleichzeitig Fixpunkte des Kleinsstadtlebens. Und zwar überaus attraktive, gesellige und identitätsstiftende Angebote, die in dieser Form, in diesem Umfeld und mit dieser Qualität hervorragend zur Stadt passen.

Bestes Beispiel für diese Art der Lobeshymne ist der Weihnachtsmarkt an diesem Wochenende und das passende Rahmenprogramm. Gute Veranstaltungsformate bedürfen ständiger Überprüfung und Veränderungen. Der seit vielen Jahren hoch gelobte Weihnachtsmarkt auf dem Herrenberg macht da keine Ausnahme. Die Ausdehnung des Geschehens auf die Wilhelmstraße bereits am Freitag, also noch vor dem Nikolausumzug und dem Knobeln, tut dem Format besonders gut. Überraschend viele Bentheimer überzeugten sich gleich davon.

Die weihnachtliche Beleuchtung ist ebenfalls sehr gelungen und dürfte weit und breit ihresgleichen suchen. Kein Kunststück, bei dem Ambiente mit Burg, mit Stiegen und Gassen, könnte man entgegnen und dabei das dahinter stehende Engagement außer Acht lassen. Schönes Beispiel: Szene am Restaurant Mont/Kleine Kneipe mit Pulverturm im Hintergrund (Bild).

Engagement beweisen auch erneut die Ehrenamtler der Konzertinitiative Alternation, die heute Abend in den Treff 10 zum adventlichen Rock einladen. Die After-Weihnachtsmarktpartys in verschiedenen Locations sind bekanntlich mehr oder weniger legendäre Bentheimer Tradition. Der Nikolausrock im Treff 10 reiht sich da prima ein. Viel Spaß dabei. Man sieht sich! – Und nach dem Nikolauswochenende kommen wir auch in meinem Bentheim-Blog nächste Woche auf  ernstere Bentheimer Themen zu sprechen.

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Vorbild Arboretum

Ein Spaziergang im Arboretum de Lutte lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Der Herbst ist sicher nochmals eine Steigerung, Indian Summer pur:

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Anerkennens- und nachahmenswert sind mehrere Tatsachen. Einerseits ist viel  landschaftsgärtnerische Geduld bei der Gestaltung, Pflege und Entwicklung eines solchen Naturjuwels erforderlich. Andererseits gelingt es dort immer wieder, behutsam neue Akzente zu setzen, um die Attraktivität nicht nur für Naturliebhaber zu erhalten und zu steigern. Beleg dafür sind die Beschilderungen und Erklärungen und seit einiger Zeit auch Kunstinstallationen. Übrigens ähnlich wie am Bentheimer Kurbad, dessen Park aus meiner Sicht ebenfalls sehr gelungen ist. Hier eine Installation im Arboretum:

arboretumkunst

Neu hinzukommen wird jetzt offensichtlich eine Gastronomie, die sich am Rande des Baumparks ansiedeln wird und aus meiner Sicht mit der Glasfront zum Park sehr gelungen wirkt. Vorbildlich und aus meiner Sicht für den Schloßpark, der in den letzten Jahren bereits aufgewertet wurde, durchaus nachahmenswert!

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Geleitworte zum dritten Spieltag

Der ein oder andere Fußballbegeisterte wird an diesem dritten Spieltag nicht viel zu lachen haben.  Zur Einstimmung, zur Erheiterung oder zum Trost hier vier aktuelle Bonmots vom Feinsten:

1.Mario Basler kommt für mich unerwartet aus der Deckung: „Herr Gauland, ich bin zwar nicht ihr Nachbar, aber ich kann ihnen sagen: Sie Haben nicht alle Latten am Zaun.“

2. Thorsten Legat überzeugt mit diesem vollständigen Satz im Stile eines Edmund Stoibers: „Der Sinn und Zweck war, da habe ich mich beirren lassen von meiner Kompetenz, was ich nie getan habe.“

3. Blumi64 sieht in einem HSV-Fanforum vor allen Dingen das Positive: „RB Leipzig ist doch ein gutes Projekt weil: Im Osten  endlich wieder Bundesliga gespielt wird und Leipzig die größte Ostdeutsche Stadt ist mit viel Fanpotential. Anders als Wolfsburg, Bayer04 oder Hoppenheim. So kommen die Ossis von der Straße, freuen sich auf Fußball und haben sonst keine Zeit für Rechtsradikalismus und AFD.“

4. Der bodenständige und so sympathische Ex FC- St. Pauli-Spieler und -Trainer Holger Stanislawski und heutige Betreiber eines REWE-Marktes in HH-Winterhude erfreute diesen Sommer mit folgender Aussage: „Die Drei gehören zusammen wie siamesische Zwillinge “ (über das belgische Offensiv-Dreieck).

Mein Tipp an die Rewe-Kunden in Winterhude: lieber nochmals nachrechnen, zum Beispiel beim absoluten Toppreis für das ASTRA bei Stani 😉

Und viel Spaß mit der Liga!

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Der Wähler hat gesprochen

Der Wähler hat gesprochen und insgesamt wie erwartet die Arbeit des bisherigen Rates und des Bürgermeisters bestätigt. Die Verlagerung eines Ratssitzes von den Grünen hin zur FDP –ebenfalls nicht  unerwartet und aufgrund großen persönlichen Engagements bestimmt nicht unverdient-  verschiebt (aus meiner Sicht bedauerlicherweise) die Kräfteverhältnisse, wird jedoch hoffentlich für interessante Debatten im Stadtrat sorgen. Was ich mir wünsche, sind gelegentlich auch kontroverse, spannende Diskussionen und als Ergebnis gute Entscheidungen mit großer Mehrheit. Das wäre in Zeiten, in denen andernorts die großen Vereinfacher und Demagogen  Wahlerfolge feiern, ein  schönes Zeichen für unsere lebendige, demokratische, weltoffene Kleinstadt.

Für die Unterstützung  möchte ich mich herzlich bedanken! Ich werde weiterhin meinungsstark meinen Beitrag für eine gute Arbeit des Stadtrates beisteuern.  Das gilt natürlich auch für die Mitarbeit im Kreistag.

Gerne diskutiere ich die lokalpolitischen Themen im Gespräch und schreibe auch weiterhin darüber an dieser Stelle.

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Friedbert Porepp

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Bentheim blüht auf

„Bad Bentheim blüht auf“. Der Slogan beschreibt sehr treffend die gelungenen  Bemühungen um mehr Grün in der Stadt. Es grünt und blüht tatsächlich mehr denn je an den Ortseingängen, auf Verkehrsinseln und in etlichen Innenstadtbereichen.

„Bentheim blüht auf“ trifft es aber ebenso sicht- und erlebbar in anderer Hinsicht: Es ist viel (kleinstädtisches) Leben in der Stadt. Offensichtlich stimmen für etliche Gastronomen und Geschäftsinhaber die Rahmenbedingungen. Es wurde investiert. Nicht nur in Backsteine, sondern vielmehr auch in Ideen. Zumindest an den Wochenenden ist der Bismarckplatz und die obere Wilhelmstraße  mit neuer Außengastronomie belebt. Kaum wiederzuerkennen! Die Straßensanierungen und vor allen Dingen die PKW-Sperrzone dürften neben den Privatinitiativen dazu beigetragen haben.

Ein herausragendes Privatengagement und ein weiterer Beleg für eine lebendige Stadt war einmal mehr das Rockevent am Samstag am Alten Museum. Der Wirt Günter Lukas  hat das wieder super hinbekommen und seinen alten und hoffentlich neuen Gästen einen besonderen Rockabend mit besonderem Ambiente spendiert. Wiederholung erwünscht, da dürften sich die Bentheimer Rock- und Museumsfans einig sein!

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Udo lässt grüßen

Bad Bentheim hat sie: Alleinstellungsmerkmale. Da ist zunächst natürlich die Burg, einzige Höhenburganlage weit und breit. Die Topographie ist ebenso außergewöhnlich für unsere Landschaft. Vergleichbares findet sich in der Umgebung nicht. Dann das Kurbad mit langer Tradition und allerbestem Image. Und natürlich die Freilichtbühne, getragen von den Einwohnern.  Kein Wunder, dass sich daraus auch lokales Selbstbewusstsein entwickelt!

Um wieviel schwerer es anderen Städten in der Region fällt, Alleinstellungsmerkmale zunächst zu identifizieren und dann auch noch ein positives Image damit zu prägen, wurde mir kürzlich anlässlich eines schönen Ereignisses bewusst. Gemeint ist die Verleihung der Ehrenbürgerrechte der Stadt Gronau an Udo Lindenberg. Gronau, eine Stadt, die  nach dem Ende der Textilindustrie zumindest in der Außenwirkung nicht wirklich ein attraktives Image vorweisen kann und es vermutlich auch nie konnte. Natürlich keine Burg, Kurbad oder Freilichtbühne, mir fällt allerdings auch sonst leider nichts Herausragendes ein. Fast, denn aus der Bürgerschaft heraus hat sich auch in Gronau vor Jahren etwas entwickelt, das heute die Stadt weit über seine Grenzen bekannt gemacht hat. Gemeint ist das Jazzfest, alljährlich mit internationalen Stars gefeiert und ein Publikumsmagnet, Werbeträger und inzwischen auch Wirtschaftsfaktor. Große Klasse wie auch das erste Rock & Pop-Museum Deutschlands. Zwischenzeitlich ins Schlingern gekommen, wie so viele Einrichtungen und Projekte im Lande. Aber in jedem Fall auch ein Alleinstellungsmerkmal. Und dann auch noch der größte Sohn der Stadt, der ebenso aus Krisen auferstanden ist wie seine Geburtsstadt. Ehrenbürgerschaft und überlebensgroßes Denkmal  zeugen davon. Glückwunsch nicht nur an Udo, sondern auch nach Gronau für die tolle Arbeit. Mit den erarbeiteten Alleinstellungsmerkmalen  dürfte neben allen positiven Folgen vor allen Dingen die Verbundenheit der Einwohner mit ihrer Stadt  gestiegen sein. Gronau hat´s (jetzt)!

Und welchen Erkenntnisgewinn haben wir dadurch?  Image ist wirtschaftliches, soziales, kulturelles Kapital. Wer über Alleinstellungsmerkmale und daraus abgeleitetes positives Image verfügt,  ist in einer guten Position (Beispiel Bentheim), man kann es sich aber auch erarbeiten (Gronau). Ideen, Phantasie und Mut für ungewöhnliche Wege sind offensichtlich wichtige Zutaten. Jazzfest, Rockmuseum und Udo Lindenberg lassen grüßen.

Und wer glaubt, die Entwicklungen in Gronau hätten uns nicht zu interessieren, ist ganz mächtig auf dem Holzweg. Nur mit regionaler  Zusammenarbeit gehts vorwärts. Bentheim wirbt selbstverständlich im Tourismus mit Rockmuseum und Jazzfest. Und was haben wir vom Gronauer Aufschwung? Na ja, man hört, dass von dort bereits heute Hotelbetten in Bentheim gebucht werden 😉

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Früher war mehr Fußball

Aktualisierung am 12.8.: Die Nerven bei St. Pauli-Fans liegen offensichtlich blank. Daher eine kurze Richtigstellung: Ich sehe eine gewisse Diskrepanz zwischen intensivstem Merchandising und Marketing auf der einen Seite und dem gewollten Image eines Alternativvereins. Die Alternativen spielen in der Bezirksklasse oder Kreisliga, meine ich. Ansonsten von mir: Alles Gute für den sympathischen Zweitligisten FC St. Pauli!_______________________________________________________________

120 Millionen Ablöse für Paul Pogba. Hochverschuldete Vereine, die weiter investieren, weil sie einen Onkel Dagobert aufgetan haben. Werksvereine, die zwar über unerschöpfliche finanzielle Reserven verfügen, jedoch nicht über eine nennenswerte Fanbasis. Dann die Spieler, die sich trotz mäßiger Leistungen für ihre Wechselabsichten unangenehm inszenieren. Gastmannschaften werden mit Hassparolen empfangen. Und einen  Zweitligaverein mit einem Totenkopf vor braunem Hintergrund als Vereinsemblem gibt es da auch noch, der sein Außenseiterimage  penetrant vermarktet. Die Liste mit den unschönen Entwicklungen im Profifußball könnte ich ellenlang fortsetzen, kein Problem. Das sind keine guten Zeiten für Fußballfans, die gelegentlich das hinterfragen, was ihnen vorgesetzt wird. Mein Fazit: Es ist natürlich viel zu viel Geld im Spiel. Früher war auch im Fußball nicht alles besser, aber „früher war mehr Fußball“.

Erfrischend dagegen mal wieder ein Sonntagnachmittag auf dem heimischen Fußballplatz. Was der Landesligaaufsteiger SVB gestern im Auftaktmatch in der Großen Maate zeigte, machte Spaß und Lust auf mehr. Leidenschaftlichen Einsatz gegen einen eigentlich überlegenen Gegner und mannschaftliche Geschlossenheit gab es zu erleben. Ein gut gelauntes Publikum sowie Getränke und Würstchen zu volkstümlichen Preisen obendrauf. Wiedersehen macht Freude!

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Schüsse im Nationalpark

20160711_093935NationalParkHier ist es also passiert: Genau hier zerstörte der Todesschütze Mario Adorf in seiner Rolle als Gangster Santer das junge Glück Old Shatterhands (Lex Barker) und Nscho Tschis (Marie Versini). Der Tod von Winnetous kleiner Schwester erschütterte einst die Heerschaar jugendlicher Karl May-Leser und Kinogänger. Marie Versini war ein angehimmelter Teenie Star und Identifikationsfigur für eine ganze Generation. Wer war damals nicht verschossen?

Die ganze Tragik ihrer hinterhältigen Ermordung wird aus ihren letzten Sätzen deutlich: „Heute war ein glücklicher Tag für Nscho Tschi“, hauchte sie Old Shatterhand ins Ohr. Und ein Stich ins sehnsuchtsvolle junge Herz des Lesers und Kinobesuchers war dann der wirklich allerletzte Satz: „Nscho Tschi wünscht sich noch viel mehr“. Wie schön hätte es werden können?

Ganz ehrlich: In Mario Adorf habe ich künftig immer den Bösewicht gesehen. Wirklich verzeihen konnte ich ihm nie!

Gedreht wurde diese Szene aus „Winnetou I“ an den fantastischen Wasserfällen im kroatischen Nationalpark Krka, Dalmatien. Der Tatort präsentiert sich heute unverändert. Ein Tag in diesem Nationalpark, zumal am frühen Morgen mit Bootsanfahrt aus Skradin, ist ein unvergessliches Erlebnis und macht neugierig auf weitere Nationalparks Kroatiens, beispielsweise die Plizwicer Seen. Dort wurde bekanntlich der „Schatz im Silbersee“ gedreht. Für diese Parks werbe ich in meinem Blog mit diesem Beitrag und dem Foto sehr gerne!

Weihnachten gibt es übrigens eine dreiteilige Neuverfilmung auf RTL zu sehen. In der Hauptrolle mit Wotan Wilke Möhring. Gedreht wurde im letzten Sommer erneut in Kroatien. Man darf gespannt sein.

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Sturmerprobt seit 1863

Zugegeben: Wahlprogramme landen nicht auf Bestsellerlisten, sie gehören allgemein nicht zur  Lieblingslektüre  der Menschen und erreichen zumindest in ihren Langversionen außerhalb der Parteien (leider) nur wenige Mitbürger und Wähler/-innen. Das finde ich bedauerlich, denn gerade das gestern bei einem Kreisparteitag verabschiedete SPD Wahlprogramm für die Kreistagswahlen (und selbstverständlich darüber hinaus) dokumentiert die Bedeutung der Inhalte für alle Menschen in der Grafschaft. Einige Beispiele:

Thema Abfallwirtschaft: Die Kreis-SPD will die Abfallentsorgung gerechter, bürgerfreundlicher gestalten. Abschaffung des vorgeschriebenen Mindestvolumens, leicht nutzbare Container für Grünabfalle, Bauschutt- und Metallcontainer auf den Gartenabfallplätzen, nachbarschaftliche Nutzung von Restmülltonnen.

Thema Integration: Initiativen zur Flüchtlingsbetreuung und zur Integration müssen unterstützt, Sprachförderung intensiviert werden.

Thema Sport: Die Infrastruktur muss weiter ausgebaut werden. Neue Sporthallen in Nordhorn, Neuenhaus und Gildehaus und dazu kleine Hallen unter anderem für Seniorensport. Sport muss auch als wichtiger Integrationsfaktor betrachtet werden.

Thema Schule und Bildung: Investitionen in Schulen umfassen auch Schulsozialarbeit, Inklusion und Sprachförderung. Kosten für den Schülertransport müssen auch für Schüler ab Klasse 10 gesenkt werden.

Die Liste könnte natürlich fortgesetzt werden.

Und die SPD, welche Rolle spielt sie bei der Gestaltung der Politik. Umfragewerte mit bundesweit Zahlen um die 20 % als Momentaufnahme, als Zukunftsvision oder je nach Standpunkt als Horrorszenarium? Ich bin mir sicher, dass in Bad Bentheim und in der Grafschaft gerade mit Blick auf die politischen Mitbewerber viel, viel bessere Wahlergebnisse erzielt werden.  Und ein aktuelles Wahlprogramm ist neben bekannten Kandidaten eine wichtige Grundlage dafür.

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