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Erhalten und Ergänzen (Wohnraumentwicklung in Bad Bentheim Teil III)

Im ersten Teil dieser kleinen und selbstverständlich unvollständigen Blogserie sind einige Neubauprojekte auf innerstädtischen Brachflächen abgebildet.  Teil II beschäftigt sich mit dem häufig notwendigen  Abriss maroder Bausubtanz. Und in diesem dritten Teil möchte ich einige wenige, dafür um so mehr gelungene Projekte aus der Stadt und aus Nachbarorten vorstellen, in denen vorhandene und erhaltenswerte Bausubstanz saniert und um Neubauten ergänzt wurden.

Gebäude erhalten, sanieren und um Anbauten oder angrenzende Neubauten ergänzen: In jeder beliebigen Ortschaft und an jeder Ecke sehen wir  Beispiele. Die Ergebnisse sind nur allzu häufig ernüchternd. Ganz im Sinne des im Teil II beschriebenen Pragmatismus wünscht man sich, es wäre Zeit für etwas Neues gewesen. Aber auf Negativbeispiele möchte ich hier zugunsten der angesprochenen Positivbeispiele verzichten.

Sehr gelungen  ist aus meiner Sicht der An- und Neubau des Gemeindehauses an der Altreformierten Kirche im Bereich Heeresstraße/Gildehauser Straße.  Der funktionale Anbau ist in diesem Fall dem Altbau hinsichtlich der Architektur und des Materials so gut gelungen, dass der Neubau als solches kaum wahrnehmbar ist. Schlichtheit ist hier angesagt. Und die Verwendung des Sandsteins im Außenbereich bereichert das  Projekt zusätzlich.

20170312_123612GemHaus

Zweites Beispiel: In unmittelbarer Nähe zum Annaheim wurde ein  Wohnhaus neu erbaut, und zwar deutlich in aktueller, zeitgemäßer Architektur. Der Versuch, an dieser Stelle im Stile des Annaheims historisierend zu bauen, wäre albern gewesen, meine ich. Sehr gelungen präsentieren sich so das alte Annaheim und der Neubau.

20160410_134610Annaheim

Und das gilt erst recht für das dritte Beispiel. Jahrzehnte gammelte die alte Villa in Nordhorn an der Bentheimer Straße vor sich hin, bevor in den vergangenen Jahren Wohn- und Geschäftsgebäude direkt angebaut wurden. Und auch hier hat sich der Mut der Inhaber und Architekten aus meiner Sicht ausgezahlt.Mich begeistert jedenfalls diese Lösung.

20151106_165429Villa

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Und genau diesen Mut würde ich mir häufiger auch in Bentheim wünschen, um die Stadt durch den Erhalt erhaltenswerter alter Bausubstanz und Neubauten aufzuwerten. Bürgerengagement durch Inhaber und Bürgerschaft hierfür ist häufig vorhanden wie auch die dringend erforderliche fachliche Beratung. Und Mut und Entscheidungsfreude? Postitiv gedacht können wir festhalten, dass es in den letzten Jahren immerhin eine ganze Reihe gelungener Sanierungen in unserer Stadt gab. Einige Beispiele folgen in Teil IV. Demnächst in diesem Blog.

 

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Eine außergewöhnliche Ausstellung

„Die Radierwerkstatt lädt ein“, unter dieser Überschrift war am 8. Januar hier im Blog die Rede von der 12. Radierwerkstatt im Haus Westerhoff. Viele Kinder und auch etliche kreative Erwachsene haben in den vergangenen Monaten ihr Talent bewiesen und unter den Fittichen von Stefi Mann  ganz persönliche Meisterwerke geschaffen. Zahlreiche der ausnahmslos gelungenen Ergebnisse sind jetzt in einer Ausstellung, die am Freitag in besonders ansprechender und herzlicher Form eröffnet wurde, bis zum 1. April im außergewöhnlichen Ambiente des Künstlerhauses in der Heeresstraße zu sehen.

 

Der Ausstellung wünsche ich bis zum 1. April viele interessierte Besucher. Zeiten: Donnerstags von 15.00 – 18.00 Uhr, Samstags von 14.00 bis 18.00 Uhr und Sonntags von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

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Die Radierwerkstatt lädt ein

Die alljährliche Radierwerkstatt im Haus Westerhoff, Heeresstraße, erfreut sich großer Beliebtheit. Zurecht! Stefi Man gelingt es immer wieder, Kinder und auch manche Erwachsene für das kreative Arbeiten mit Radiernadeln und Tetrapacks, mit Farben und mit der Handpresse zu begeistern und zum gelungenen Ergebnis zu begleiten. Hier zwei Beispiele aus Radierwerkstätten der vergangenen Jahre:

Zum gelungenen Event für alle Beteiligten, vor allen Dingen für die stolzen Kinder und deren Eltern, wird dann die Präsentation der Ergebnisse in einer Ausstellung, die in diesem Jahr am 2. März um 19 Uhr eröffnet wird. Viele neue Werke der Bentheimer Künstlerinnen und Künstler werden dann in gerahmter Form in den urigen Räumen des Hauses Westerhoff zu sehen sein.

Die Radierwerkstatt ist immer Donnerstags (15 – 18 Uhr), Samstags (14 – 18 Uhr) und Sonntags (11 – 18 Uhr) für alle Interessierten geöffnet. Wie gesagt: Mitmachen lohnt sich und die Stippvisite beim Wochenendspaziergang ebenfalls.

 

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