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Erfolgreiche Wiederbelebung?!

Erfolgreich wiederbelebt präsentierte sich am vergangenen Wochenende der Bentheimer Kunstmarkt an der Burg. Mehr Aussteller, neue Mitmachaktionen, ein kleines, aber feines Musikprogramm, die gewohnt gute Gastronomie und natürlich das prima Wetter haben dazu beigetragen. Der Kunstmarkt hat auf die Erfolgsschiene zurückgefunden. Kunstfreunde dürfen sich bereits jetzt auf die Neuauflage 2015 freuen.

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Wiederbelebt werden könnte auch die Idee, das Parken an der Burgmauer zu untersagen. Zumindest an den publikumsintensiven Wochenenden bzw. an den Sonntagen wäre ein Parkverbot in diesem Bereich der Schloßstraße hilfreich. Die Aufenthaltsqualität  und auch der Außengastronmie würden profitieren. Besucher unserer Stadt, egal ob als Tagestouristen, Ferien-, Kur- oderRehagäste erwarten vermutlich im Schattenn einer mittelalterlichen Burg etwas mehr Flair und keine Blechsammlung. Parkflächen stehen doch auf dem Schloßparkparkplatz und demnächst an den Wochenenden am Einkaufszentrum  ausreichend zur Verfügung!

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Wiederbelebt werden soll ja auch die Wilhelmstraße. Die noch im Bau befindlichen Galerien werden sicher dazu beitragen. Step by Step gehts vorwärts, allerdings trotz fleißiger Initiativen im Schneckentempo. Dabei präsentiert sich die Wilhelmstraße bereits jetzt durchaus als verträumter Straßenzug mit dem gewissem Charme der etwas verschlafenen Kleinstadt. Und das kann nicht das Ziel sein!  Etliche Hausaufgaben wurden bereits gemacht. Beispiele sind die vorbildliche Straßensanierung und das innerörtliche Beschilderungssystem, Straßenlaternen und Ruhebereiche. Möglicherweise erleben wir doch noch eine Blütezeit der Wilhelmstraße?!  Privatinitiative ist gefragt.

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Wohnen 2015: Neubauprojekte in Bad Bentheim

Da wird wohl jeder Bentheimer zustimmen: In unserer Stadt lässt es sich ausgezeichnet leben. Arbeitsplätze, Sozialversorgung, Umweltbedingungen, Stadtbild, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereine und Traditionspflege finden wir -selbstverständlich trotz einiger offensichtlicher Mängel und somit offener Zukunftsaufgaben- auf hohem Niveau vor Ort.

Angemessenes, vor allen Dingen bezahlbares Wohnen ist ein weiterer wesentlicher überaus positiver Standortfaktor und ein „Wohlfühlargument“ für Bentheimer. Das ist so und so wird es bleiben!  Eine ganze Reihe der folgenden knapp kommentierten aktuellen Bauschilder  dokumentieren dies.

Die Wetteraussichten für das Wochenende sind schlecht. Wie wäre es -besonders für die Exilanten unter den Bentheim-Bloglesern und andere Nichtbentheimer – mit einer Ortsbesichtigung und dem Schmieden von Umzugs- und Bauplänen?  😉

Beginnen wir im Süden mit dem Wohnbaugebiet Rolink

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Unweit davon, aber ebenfalls an der Südstraße die Reihenwohnhausbebauung als Alternative zum Einfamilienhaus:

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Das Wohnbaugebiet Banneke gleich gegenüber bietet wie Rolink stadtnahes Bauen und Wohnen, stellt eine städtebauliche Verdichtung dar und liegt ideal zu Sportplätzen, Sporthalle, Kindergarten und Grundschule sowie Supermarkt

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Und an der Marktstraße in der Nähe zum Schloßpark und Supermärkten, zu Senioreneinrichtungen und dem Ärzte- beziehungsweise Gesundheitshaus  entstehen Mietwohnungen und Eigentumswohnungen durch den Bauverein, somit mit Sicherheit nicht überteuert. Ein hervorragendes Projekt, mein persönlcihes aktuelles Lieblingsprojekt in der Stadt.

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Die florale Offensive

Bentheim ist in den vergangenen Jahren aufgeblüht! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn die (besser) gepflegten Grünanlagen und Blumenbeete sind nicht zu übersehen. Lohn der Bemühungen ist jetzt neben dem Gewinn für die Stadt ein Preis im Rahmen des Wettbewerbs „Entente Florale“. Dazu gibt es ein Preisgeld in Höhe von 1.500 €; immerhin. Doch wofür sollte das Geld ausgegeben werden? An Ideen wird es nicht mangeln.

Hier Ist Vorschlag Nummer 1 zur weiteren Verschönerung des Schloßparks, dessen weitläufige Grünflächen mit Maulwurfshügeln übersät sind:

 

Die possierlichen Tierchen könnten unter Einsatz technischer und natürlicher Mittel vergrämt werden. Es muss ja nicht enden wie bei Wilhelm Busch, in dessen Gedicht „Der Maulwurf“ Gärtner Knoll zum Spaten greift:

„… Da liegt der schwarze Bösewicht

Und wühlte gern und kann doch nicht;

Denn hinderlich wie überall

ist hier der eigene Todesfall.“

Im Gegensatz zum Vorschlag „Maulwurf vergrämen“ ist Vorschlag Nummer 2 ernst gemeint: Der Berliner Ring wurde noch nicht von der floralen Offensive erreicht:

Besonders im Süden gibt es noch Handlungsbedarf.

Warten wir damit nicht bis zur Landesgartenschau, die hoffentlich irgendwann einen weiteren Schub für die Stadt bringen wird (siehe dazu den Blog vom 5. Juli).

 

 

 

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Eine Eislaufbahn in Bentheim? Warum nicht?

Der Tag nach Nikolaus. Es weihnachtet sehr, sollte man denken. Und wenn das feuchtnasse Wetter nicht mitspielt, dann sorgen doch in vielen Innenstädten Weihnachtsmärkte für den Hauch von Weihnachtsstimmung. So gesehen und erlebt  in der vergangenen Woche in Heidelberg und natürlich am Wochenende auf dem Bentheimer Herrenberg.

Es gibt durchaus Gemeinsamkeiten zwischen diesen Märkten. Der Bentheimer Weihnachtsmarkt überzeugt seit Jahren mit  Kunsthandwerk, einem erfreulicherweise begrenzten Angebot an Speisen und Getränken, einem attraktiven Programm und ausgezeichneter Atmosphäre im Schatten der Burg. Natürlich gibt es all das in Heidelberg ebenfalls zu erleben. Und zwar nicht geballt an einem Ort, sondern verteilt in der historischen Innenstadt und bei allem Kommerz doch keinesfalls  unangenehm. Das gilt jedenfalls für die Abendstunden an normalen Wochentagen. Heidelberg ist (nicht nur)  in der Vorweihnachtszeit durchaus eine Reise wert.

Eine Parallele zwischen den ansonsten arg verschiedenen Orten fehlt leider noch. Am Fuße des Heidelberger Schlosses finden Besucher und besonders Familien eine künstliche Eislaufbahn, umgeben von einer kleinen Budenstadt und insgesamt winterlich und publikumsfreundlich hergerichtet.  Eine tolle Attraktion für Einwohner und Gäste, die in unserer Stadt ebenfalls auf großes Interesse treffen würde. Ob nun in der Adventszeit oder im Januar, vielleicht „zwischen den Jahren“, im Schloßpark oder an anderer Stelle. Bentheimer und Touristen wären begeistert; da bin ich ganz sicher!

Die Idee wurde vor einigen Monaten an die Verwaltung und den Rat mit einem Antrag der Sozialdemokraten herangetragen, wurde freundlich aufgenommen – und vertagt. Vielleicht muss sich der Gedanke erst setzen, das Bild einer gut besuchten künstlichen Eisbahn im Schatten unserer Burg langsam entstehen und nicht zuletzt eine Finanzierung zunächst angedacht und dann in Angriff genommen werden.  „Wir müssen unser Potenzial noch besser nutzen“, hört man immer wieder.  In Vergessenheit geraten sollte der Vorschlag deshalb nicht, es wäre schade drum.

 

 

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15 Dinge, die ein Bentheimer einmal getan haben könnte – Teil III

Teil I und Teil II der Serie „50 Dinge, die ein Bentheimer einmal getan haben könnte“ erschienen am 31. August und 8. September. Heute geht es weiter mit den Nummern 12 bis 14:

12. Sich mit Kunst befassen

Man muss sie nicht mögen, die kunstwegen –  Route und die neuen Projekte der Skulpturenroute durch die Obergrafschaft. Die distanzierte Haltung vieler Obergrafschafter beispielsweise gegenüber dem Brückenprojekt in Samern ist nachvollziehbar. Das „Bad Bentheim Schwein“ des Künstlers Paul Lincoln dagegen ist nach meiner Auffassung überaus interessant, auch wenn  sich dies nicht sofort erschließt. Informieren kann man sich unter raumsichten.org. Der Aufwand lohnt sich und führt dann vielleicht weiter zur sinnvollen Beschäftigung mit anderen Objekten.   Das „Bentheim Schwein“ hats, finde ich! Und optisch ist schon jetzt das Objekt auf der Insel im Schloßpark eine Bereicherung; ganz besonders im Dämmerlicht:

13. Tennis spielen

Zwei Vereine fusionieren und sichern auf Dauer ein wichtiges Sportangebot für alle Generationen. Das Bad hat weitere Entwicklungsmöglichkeiten und kann Arbeitsplätze sichern und schaffen. Die Stadt wächst zusammen und bietet in der Mitte neue attraktive Freizeitmöglichkeiten ( Infos unter tc-rg.de ). Die neue Tennisanlage in Hagelshoek, für die in diesen Tagen der erste Spatenstich erfolgte, wird eine Bereicherung für die Stadt darstellen. Eines sollte jedoch klar sein: weitere Bauprojekte in diesem Bereich entlang der Düsteren Stiege verbieten sich. Das typische Landschaftsbild muss erhalten werden.

14.    Freunde treffen und  Live-Musik hören

Immer mehr Gaststätten verschwinden von der Bildfläche. Steenweg, Müst, Bergwirt, Landsknecht sind einige Beispiele. Umso besser, wenn andere Betriebe rege sind und offensichtlich florieren. So wie das Alte Museum in der Bahnhofstraße. Ab und an gibt es auch Live-Musik im Alten Museum zu hören. Vor einigen Monaten Country-Rock mit North and About, im Sommer ein kleines Open-Air mit Oldies und jetzt am 30. September Dixieland für Freunde des Jazz. Infos unter altesmuseum.de

Diese  Serie wird fortgesetzt. Anregungen und Beiträge sind willkommen.

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