Monatsarchiv: Mai 2014

Bürgermeisterwahl 2014: „Verdient und gerecht“

66 % sind ein Megaergebnis. Einfach  phänomenal und auch verdient, da waren sich gestern die Bentheimer Sozialdemokraten und alle Gäste und Gratulanten bei der Wahlparty im Alten Museum einig. Mit etwas Abstand komme ich zum Fazit: Ein Sieg in dieser Höhe ist nicht nur ein Erfolg, es ist ein Triumph, der nur auf der Grundlage anerkannt guter Arbeit und gleichzeitiger hoher persönlicher Akzeptanz in der Stadt möglich wurde.

Und die Bentheimer haben gestern den vor acht Jahren eingeschlagenen Weg eindrucksvoll bestätigt, den der Wahlslogan auf den Punkt gebracht hat: „Gemeinsam gestalten“. Das klare Ergebnis kann auch übersetzt werden mit „Weiter so“!  Und dabei ist es gut, wenn wir uns jetzt nach Monaten des Wahlkampfes als gesamter Rat zusammen mit unserer Verwaltung wieder den Themen zuwenden.

Ach ja, und machen wir es einmal wie ein guter Bundesligatrainer nach dem Spiel: Beurteilen wir lieber nur das eigene Spiel und nicht das des Kontrahenten. Beklagen wir uns auch nicht über das ein oder andere Foul, richtige Grätschen waren ohnehin nicht dabei. Schließlich halten wir das Ergebnis einfach nur für verdient und daher für  gerecht. Und schließlich wollen wir möglichst geschlossen die wichtigen kommenden Entscheidungen treffen.  So ist das!

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Persönliches Statement zur Bürgermeisterwahl: Damit es besser bleibt!

Sieben Tage vor der Bentheimer  Bürgermeisterwahl wird es Zeit für ein abschließendes Statement. In zehn Punkten will ich in der hier gebotenen Kürze, dennoch mit Fakten unterlegt und wie immer  bebildert beschreiben, warum es besser bleiben sollte. Die Punkte eins bis fünf betreffen Projekte der vergangenen Jahre, genauer seit den Kommunalwahlen 2006. Und in den Nummern sechs bis zehn geht es um wichtige Aufgaben, die es meiner Meinung nach jetzt in Angriff zu nehmen gilt. Selbstverständlich ist das eine subjektive und keinesfalls vollständige Auflistung.

Mit meiner Einschätzung stehe ich allerdings nicht alleine da: Unsere Stadt hat sich in den vergangenen acht Jahren positiv verändert. Mit der neuen rot-grünen Mehrheit im Stadtrat und dem neuen Bürgermeister Volker Pannen weht ein neuer, frischer Wind in der Stadt.  Ideen wurden entwickelt, breit diskutiert und zur Abstimmung gebracht und dann, wo immer es machbar war, auch umgesetzt. Es wurde endlich gehandelt und nicht mehr nur verwaltet. Hier die Beispiele eins bis fünf:

1. Die Top-Investition in Bildung: Bau einer neuen, zeitgemäßen Grundschule und damit Etablierung eines zukunftsfähigen Bildungszentrums mit zwei Schulen, Kindertagesstätte und Sporthalle. Voraussetzung war ein Gesamtkonzept, das meines Wissens seinesgleichen im weiten Umkreis sucht: Zusammenlegung zweier Grundschulen (Johannesschule und Grundschule Marktstraße), lukrative Veräußerung des bisherigen, allerdings total veralteten Schulkomplexes mit Sporthalle von  1958 und dann folgend Bau eines neuen Fachmarktzentrums, das gleichzeitig städtebauliche Misstände an anderer Stelle, nämlich in der Bahnhofstraße, beendet. Komplexe Zusammenhänge mit tollem Ergebnis!

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2.   Durch die Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm konnten endlich wichtige, weil stadtbildprägende Gebäude saniert werden. Das Amtsgericht ist nur e i n  Beispiel. Und es geht weiter  im nördlichen Stadtgebiet zwischen Innenstadt und Bahnhof. Niemand hätte vor 2006 eine solche städtbauliche Entwicklung für möglich gehalten.

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3. Ein soziokulturelles Zentrum mit Jugendhaus und attraktivem Veranstaltungssaal als Heimat für die Kulisse und als ein weiterer  Ort des lebendigen kulturellen Lebens in der Stadt entsteht in der Kirchstraße. Erhebliche Fördermittel fließen dafür.  4. Mit dem Projekt Badepark wurde konsequent ein ganz knappes Zeitfenster für die Realisierung mit ebenfalls enormer Fördersumme genutzt. Niemand kann dieses herausragende Angebot ernsthaft miesmachen, zu wichtig ist es für den Schul- und Vereinssport, für Jung und Alt in der Stadt und nicht zuletzt für den wichtigen Wirtschaftsfaktor Tourismus.5. Und auch die Landgemeinden haben in den vergangenen Jahren vom frischen Wind in der Stadt profitiert. Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Waldseite mit seiner Nutzung durch die Landgemeinde und als Kindertagesstätte sind ein Beispiel. Auch hier wurden über das Dorferneuerungsprogramm enorme Zuschüsse eingeworben.

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Schauen wir uns in meiner persönlichen Aufgabenliste einige der wichtigsten Zukunftsaufgaben an. 6. Ein großer Bereich muss neu geordnet werden. Welcher Bentheimer, welche Bentheimerin wünscht sich hier nicht endlich Verbesserungen? Wir können hoffen, hört man. 7. Auch finanzwirtschaftlich wird es vernünftig sein, in Straßen, in Rad- und in Fußwege zu investieren. Mindestens genauso wichtig ist es, Maßnahmen in diesen und weiteren Bereichen zur Verbesserung der Barrierefreiheit vorzunehmen und energiesparende Sanierungen fortzusetzen. Vernünftige Haushaltspolitik muss diese Wege gehen. Das Foto zeigt eine aktuelle Baustelle in der Schüttorfer Straße: Für die vielen in diesem Bereich wohnenden Senioren  werden die Gehwege und Straßenräume verbessert. Ein Anfang.

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8. Gildehaus braucht eine neue Sporthalle, daran geht kein Weg vorbei. Die alte Halle ist marode, der Schul- und Vereinssport benötigt die neue Halle.

9. Die Wilhelmstraße ist nur ein Beispiel dafür, dass wir die Innenentwicklung der Stadt   und damit die bestehenden Wohnquartiere stärker in den Fokus nehmen.

 

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10. Wir benötigen auch in Zukunft unseren Bahnhof, denn Bentheim bleibt Verkehrsknotenpunkt. Auch dank erfolgreicher Arbeit im Rathaus. Die Arbeit dafür muss fortgesetzt werden, um den gesamten Bahnhofsbereich optimal zu gestalten.

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Wenn wir Bentheimer diese und viele weitere Aufgaben angehen wollen, dann benötigen wir weiterhin eine stabile Ratsmehrheit, die gestalten will  und kann. Vieles wird auch weiterhin mit ganz großer Ratsmehrheit entschieden werden, für andere  Entscheidungen wird es  weiterhin eine rot-grüne Mehrheit brauchen und einen Bürgermeister im Rathaus, der seine Fähigkeiten für dieses Amt und für diese Stadt bereits  bewiesen hat.

 

 

 

 

 

 

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Wahlkampf mit Klasse

Der Wahlkampf um das Bürgermeisteramt nimmt allmählich Fahrt auf. So soll es meiner Meinung nach auch sein, denn eine gute Wahlbeteiligung am 25. Mai ist von nicht unerheblicher Bedeutung. Ein  Votum möglichst vieler Wähler/-innen ist gut für die Amtsführung und kommt der Stadt zugute.

Zweifelhaft ist für mich ein neuer Slogan des Herausforderes, aufgeklebt auf eine angemietete Fensterscheibe gegenüber dem Rathaus:

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Das ist aus meiner Sicht fragwürdig und unsolide, jeder mag sich selbst ein Urteil über solche Sprüche bilden. Dabei hat es doch ganz gut begonnen mit dem „Heiner von uns-Slogan“, geht doch auch vernünftig, oder nicht?!

Besonders gerne, weil herausragend geschrieben, fotografiert und gestaltet, habe ich heute den druckfrischen Flyer unseres Bürgermeisters in meinem Wahlbezirk zwischen Familie-Wertheim-Straße und der Müst  verteilt. Das sind nicht nur sachliche Aussagen zum Erreichten und zu den Zukunftsaufgaben, sondern auch ein sinnvoller Hinweis auf die neue Homepage mit täglich aktuellen Filmsequenzen. Mit dem Flyer und der neuen Homepage wird zumindest für Bentheimer Verhältnisse ein neuer Maßstab gesetzt: Wahlkampf mit Niveau, einschließlich Anstand. Hier nachzulesen und zu sehen: www.volker-pannen.de

Ich freue mich bereits auf die hoffentlich sehr gut besuchte Podiumsdiskussion mit den beiden Bewerbern am Dienstag um 19.30 Uhr im Forum des Burggymnasiums. Man sieht sich hoffentlich!

FotoBriefkasten

 

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