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Eine Einladung zum Wandern

Wir können uns auf einen sonnigen Herbst freuen, sagen die Meteorologen in ihren Prognosen. Sonntag, der 6. Oktober wird also ein goldener Oktobertag, hoffe ich. Denn an diesem Tag wird die  abschließende Wanderung der Bentheimer Wanderwoche „Wanderbares Bad Bentheim“ stattfinden, zu der ich hier  herzlich einladen möchte. In cirka 6 Stunden und über etwa 20 km geht es ab 9 Uhr durch Steinbrüche und Wälder. Neben dem Natur- und Wandererlebnis wird es einige kurzweilige Infos für die Mitwanderer geben: zur Geschichte und Gegenwart der Freilichtbühne und des Bades, zum Bentheimer Sandstein und  Bentheimer Wald und einiges mehr.

Über viele Mitwanderer/-innen freuen sich der Wanderführer und die   Touristinformation und der VKV Bad Bentheim als Veranstalter. Anmeldungen sind dort unter der Telefonnummer 05922 98330 und unter http://www.badbentheim.de erwünscht. Für den  Teilnehmerbeitrag von 13 € bei einer erwünschten Voranmeldung gibt es auch ein Verpflegungspaket.

Empfehlen möchte ich auch die weiteren Wanderangebote in den Tagen vor dem 6. Oktober, die auch für weniger ambitionierte Wanderfreunde mit kürzeren Touren interessant sind. Im Veranstaltungskalender http://www.badbentheim.de   gibt es nähere Informationen.

Wandern macht Spaß! Und das gilt selbstverständlich unabhängig von der Wetterlage auch bei norddeutschem Nieselregen, Wind oder frischen Temperaturen. Alles eine Frage der Einstellung und der Kleidung!

 

20190910_090754Waldweg 1b

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Wanderbares Bad Bentheim

Wandern ist angesagt! Bestätigt wird diese Behauptung durch zahlreiche Medienberichte und die bundesweite Aktion „Wanderbares Deutschland“ unterstreicht dies zudem. Und auch in der Grafschaft konnten wir in den vergangenen Jahren den Trend zum Wandern und vor allen Dingen die Bestrebungen zum Ausbau der entsprechenden Infrastruktur verzeichnen. Der „Podagristenpad“ und die örtlichen Wanderwegenetze sind Beispiele für diese Bemühungen, die gleichermaßen begrüßenswert wie ausbaufähig sind. Und jetzt kommt Bad Bentheim mit einem neuen Ansatz, nämlich dem „Wanderbaren Bentheim“. Für die erste Oktoberwoche wurden von der Touristinformation mit Hilfe des VKV etliche Wandertouren angeboten, vermarktet und durchgeführt. Hier folgt nun ein knapper Bericht zur Wandertour „Bentheimer Gold“, die ich am vergangenen Samstag leiten durfte. Bentheimer können so die gut fünfstündige und 16 Kilometer lange Strecke nachvollziehen. Andere Leser aus der Grafschaft lassen sich hoffentlich zu „Ihrer“ Bentheimer Wandertour animieren:

Immerhin 16 Wanderinnen und Wanderer finden sich um 10.00 Uhr zum Start am Sandsteinmuseum ein. Erwartungsgemäß sind es zahlreiche Niederländer, aber auch Gäste aus Westfalen und einige jüngere Grafschafter. Die Wegeführung ist zum Thema „Bentheimer Gold“ vorgezeichnet, nämlich in Richtung „Bentheimer Berge“. Über den Kathagen mit seinen tollen Aussichtpunkten

20181006_102637Kathagen

führt der Weg dann zum Freilichtbühnenvorplatz. Entstehung und Abbau des Sandsteins lassen sich hier an Ort und Stelle besonders gut erklären.

Ein Gang über die geöffnete Freilichtbühne ist ein spannender und nicht alltäglicher Abstecher. Weiter geht´s  über die Franzosenschlucht und bergauf in die „Berge“. Über den Kammweg wird zur ersten Verpflegungspause die vom VKV neu errichtete Wanderhütte erreicht. Der Goldene Oktober und die für hiesige Verhältnisse sehr abwechslungsreiche Wegstrecke tragen erheblich zur guten Laune bei.

20181006_111944Berge

Bergab geht es auf schmalen Pfaden in die Steinbrüche.  Kammweg und Steinbrüche mit ihrem Bewuchs, Tümpeln und Abgeschiedenheit werden nicht nur von den auswärtigen Gästen leicht staunend erlebt. Über den Kleidiek geht es in den Bentheimer Wald und zu einer weiteren Rast beim Waldbauern. Der Schlengelweg führt zum Bad. Und hier sind selbstverständlich viele Infos  (nicht nur) für die auswärtigen Gäste gefragt. Der Weg bringt uns über den Höltingstuhl und die Prinzensteine (ein schöner Platz für eine Pause)

20181006_140412Fürstensteine

in den Langener Wald zum Ferienpark. Auch hier interessieren  Infos. Die restliche Strecke zurück in den Schlosspark mit Zwischenstopp am Ritterstein ist dann nur noch eine Formsache.

Fazit: Die hier beschriebene Tour können wir als Beispiel nehmen für das erhebliche Potential der Stadt und näheren Umgebung für den Wandertourismus, wie auch als toller Ort für die Naherholung der Bentheimer und Grafschafter. Deutlich wird auch die Schutzwürdigkeit zum Erhalt dieser herrlichen Landschaft. Wir haben Besonderes zu bieten: Den Bentheimer Höhenrücken mit der Sonnenterrasse Kathagen und herrlichen Weitblicken, die beinahe einzigartige Freilichtbühnenkulisse, einen Weg über den Kamm des Bentheimer Höhenzuges mit schroffen Felspartien und schmalen Pfaden in Felsschluchten, eine jahrtausendalten Wald, in dem sich kilometerweit ungestört Ruhe und gute Luft genießen lassen, ein Kurbad mit Mineraltherme und Fachkliniken inmitten dieses Waldes und (es muss sich auch unter skeptischen Bentheimern herumgesprochen haben) einen Ferienpark, der sich in die Landschaft einpasst und nicht von ungefähr so gut besucht und benotet wird.

Kurzum mein Fazit, das natürlich eine politische Komponente hat: Allerbeste Voraussetzungen mit zahlreichen Alleinstellungsmerkmalen für eine florierende Wanderregion. Ein absolutes Pfund, mit dem wir wuchern können, und zwar für die Stadt und seiner Bewohner, für die örtliche Wirtschaft, kulturelle Einrichtungen und für die Gäste gleichermaßen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bentheimer Highlight im Maigrün

Bentheimer Urwald, Totenwald, so nannten wir vor etlichen Jahren das Waldstück nördlich des Kurbades. Hute- und Schneitelwald ist jetzt (wieder) die zutreffende Bezeichnung für das 45 Hektar umfassende Gebiet. Frisches Grün an den geschneitelten Buchen, Baumruinen, dazwischen mächtige Eichen und Totholz, der Hute- und Schneitelwald im Bentheimer Wald ist in diesen Tagen ganz besonders einen Abstecher wert:

20180510_114625Hute

20180510_114938Hutewald

Und für die Nicht-Ortskundigen:

20180510_113638Totholz

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Zukunft Stadtgrün

Die Stadt Bad Bentheim bewirbt sich um Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Das hat der Stadtrat am vergangenen Montag beschlossen.  Somit könnten bei einem positiven Verlauf der Bewerbung künftig zahlreiche Einzelmaßnahmen in einem definierten Fördergebiet umgesetzt werden. Dieses Gebiet umfasst die allgemein bekannten Parkanlagen Schlosspark und Kurpark sowie den eher unbekannten Jagdstern, der aus fünf Wegeachsen mit Steinpyramiden (wie beispielsweise den Höltingsstuhl) an ihren Endpunkten im Bentheimer Wald besteht.

Die Wegeachsen lassen sich heute eher erahnen statt erleben und der Schlosspark weist inzwischen erheblichen Sanierungsbedarf aus. Es soll daher darum gehen, die Wahrnehmung, die Attraktivität und die Nutzbarmachung zu steigern. Für die SPD-Stadtratsfraktion habe ich in der Ratssitzung auf den vielfachen Mehrwert hingewiesen, der durch die Realisierung vieler Maßnahmen erreicht werden kann. Es sind dies natürlich ökonomische Werte für den bedeutsamen Gesundheits- und Tourismusstandort mit cirka 1500 Arbeitsplätzen in diesem Sektor, aber auch kulturelle Werte durch den Erhalt beziehungsweise die Wiederherstellung historischer Landschaftselemente und schließlich positive  ökologische und städtebauliche Effekte. Der touristische Mehrwert durch die Maßnahmen stellt gleichzeitig einen Mehrwert für alle Einwohner dar, deren unmittelbares Lebensumfeld noch attraktiver wird. Anders gesagt: Der Naherholungswert steigt und es wird noch attraktiver sein, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen!

Neben den vielen zukunftsweisenden Projekten  der letzten Jahre -vom Ferienpark über den Grundschulbau bis zum Badepark und gelungenen Gebäudesanierungen- und den  zur Zeit laufenden und den absehbaren Entwicklungen -von Schulte-Kolthoff bis zum Sporthallenbau Gildehaus- kann  das Programm „Zukunft Stadtgrün“ ein weiterer wichtiger Meilenstein für unsere Stadt sein.

Neben Kurpark und Schlosspark rückt auch der herrliche ortsnahe Naturraum mit den Wegeachsen des Jagdsterns und den kulturhistorisch wertvollen Pyramiden in den Blick. Aufgabe wird es unter anderem sein, die Verbindungen wieder herzustellen und erlebbar zu machen.

Hier drei  Fotos „Herbstmorgen im Bentheimer Wald“:

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Runter vom Sofa – Rein in den Wald!

„Wintersport, Formel 1, Sportschau, Essen, Schlafen in der ungefähren Reihenfolge.
Einfach ein klasse Sonntag.“ Diesen Beitrag und diese Einschätzung eines gelungenen Sonntags lese ich heute bei Facebook, verfasst von einem meiner Jugendfreunde, K.H. aus S. Lieber K.H.: Das Gute liegt manchmal auch vor der Tür, zum Beispiel nördlich des Bades im früheren Totenwald, jetzt ein Hutewald, und ideales Ziel für einen Sonntagsspaziergang.

Das noch relativ junge Projekt führt uns bekanntlich zurück in die historische Waldnutzung. Rinder, Ziegen, Schweine besiedeln wieder die 26 ha große Waldfläche mit gekappten Buchen, finden dort Nahrung und Lebensraum und sorgen  wieder für Weideflächen mitten im Wald. Interessant anzusehen sind die von Menschenhand zunächst hergerichteten Waldflächen (unten), in deren Randbereichen zudem immer noch skurile Baumruinen zu bewundern sind (oben): Das Projekt entstand in enger Kooperation zwischen Besitzer, Landes- und Kreisbehörden sowie dem Tierpark Nordhorn und ist für den Verfasser dieses Blogs ein besonders gelungenes und vorbildliches Beispiel für Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Weitere Aktivitäten könnten folgen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wildgehege im oder am Bentheimer Wald. Rotwild, Wildschweine und Fuchs und Hase einmal dort aus der Nähe erleben, wo sie sich Guten Tag sagen. Das wäre bestimmt ein weiteres lohnendes Ausflugsziel!

Übrigens: Rindviecher und andere Neubewohner des Hutewaldes wurden zwar heute nicht gesichtet, sind  aber offensichtlich tatsächlich dort, wie frische Spuren beweisen:

Also, mein Vorschlag: auch mal runter vom Sofa, gerade am Sonntag, und rein in den Hutewald. Man sieht sich vielleicht (möglichweise auch K.H.?). Und über neue Projekte lohnt das Nachdenken!

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