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Multimediales Erlebnis in Gronau: „rock´n´pop museum“

In Gronau hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Wenngleich die Stadtentwicklung mit dem Strukturwandel lange nicht so dynamisch und erfolgreich gestaltet wurde wie in Nordhorn, so kann Gronau durchaus einige Pluspunkte vorweisen. Zuerst natürlich das alljährliche hochkarätige Jazzfestival, das weit ausstrahlt. Ein weiteres  Leuchtturmprojekt stellt das einzigartige „rock´n´pop museum“ dar. Ein Besuch lohnt nach der grundlegenden Umgestaltung mit Neukonzeptionierung erst recht: Die multimediale Aufbereitung des Themas, die Liveatmosphäre bei Konzerteinspielungen und die Ausstellung ausgewählter Relikte macht den Gang zum kurzweiligen Erlebnis.

Über einige Merkwürdigkeiten und kleinere Ärgernisse muss man allerdings dabei hinwegsehen. So funktioniert das Audiosystem nicht einwandfrei. Wenn an einer Themeninsel zu den Rolling Stones dann Pink Floyd die Hintergrundmusik beisteuert trübt diese Tatsache das Erleben. Bei allem Verständnis für den Zwang zur Beschränkung des Riesenthemas verwundert es auch, dass Größen wie Springsteen keine Erwähnung finden, während lokalen niederländischen Bands Platz gegeben wird. Rio Reiser wird zurecht hervorgehoben, während das Genre des Krautrock außen vor bleibt. Und bei der Ausstellung der Relikte finden sich zwar Schuhe von Jan Delay. Das in der alten Ausstellung präsentierte gestrickte Oufit  eines 60er-Jahre Deutschrockers fehlt aber zu meinem Leidwesen. Diese subjektiv empfundenen „Mängel“ können das positive Fazit keineswegs entscheidend beeinflussen. Schließlich gilt es eine Auswahl zu treffen und der niederländische Markt spielt für das Museum sicherlich eine wichtige Rolle.

Das Rock´n´pop Museum Gronau ist für Gronau und die Region ein Alleinstellungsmerkmal, das es auch touristisch zu nutzen gilt. So ist es bestimmt ein willkommenes Schlechtwetterziel für Gäste des Ferienparks und sicher auch der Fachkliniken und damit ein Marketingtrumpf auch für den Tourismusort Bad Bentheim.

20190713_172810Rockmuseum

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Indian Summer in Bad Bentheim

Anstelle vieler Worte oder eines Hebbel-Gedichts folgen heute in meinem Blog wenige Bentheimer Herbstimpressionen und ein  Liedtext von Jim Morrison (Morrison Hotel/1970). Der hatte möglicherweise den Indian Summer in New England oder auch etwas ganz anderes im Sinn. Melodie und Text passen gleichwohl ideal zum herrlichen Tag:

„……

I love you, the best

Better than all the rest

That I meet in the summer

Indian Summer

….“

20181014_125902Tonino

20181014_134826Garten

20181014_111904Ferienpark

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Kunst für jeden Geschmack

Einen Besuch wert ist wieder einmal der Bentheimer Kunstmarkt an der Burg: Einmaliges Ambiente, Kunst für jeden Geschmack, Jazzmusik und gute Gastronomie werden geboten und sogar das Wetter scheint in diesem Jahr mitzuspielen. Hier mein persönlicher Favorit des Jahres, Künstler: Gerd Kleynen, Haaksbergen:

CIMG0068Angekündigt für das nächste Jahr sind Veränderungen. So könnte es vielleicht gelingen, das Programm zu erweitern, denn Platz genug ist auf der Wiese vor der Burg und zwischen den Burgtoren allemal. Vermutlich würden sich Kunstinteressenten, Tagesbesucher und Touristen aus Hotels und Ferienpark, Zufallsbesucher und auch die Einwohnerschaft gleichermaßen  über ein breiteres Angebot freuen. Die Schar der Besucher würde durch ein umfangreiches, zielgerichtetes und  rechtzeitiges Marketing wachsen und die Tourismuswirtschaft einen noch stärkeren Nutzen aus dem Topangebot ziehen. Gutes noch besser machen!

Das heute eröffnete Museum am Herrenberg trägt mit Sicherheit dazu bei. Alte Meister passen in jeder Beziehung in die Landschaft und das denkmalgeschützte Gebäude erstrahlt in neuem Glanz:

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Öffentliche Beschimpfungen nerven und lenken ab!

„In Bentheim zählt nur noch der Ferienpark“. Dieses Zitat aus einem Leserbief der GN steht stellvertretend für eine ganze Reihe von Meinungsäußerungen, im Grunde genommen sind es teilweise öffentliche Beschimpfungen,  zu Entwicklungen -aus meiner Sicht überaus positiven Entwicklungen- in unserer Stadt, zum Ferienpark und zum Badepark.  Über fast alle Standpunkte und Meinungsäußerungen kann man, sollte man diskutieren. Das Maß an Unsachlichkeiten, Fehlinterpretationen und -einschätzungen, Falschinformationen und teilweise Diffamierungen und Unwahrheiten erstaunt jedoch.

So darf in der öffentlichen Wahrnehmung nicht untergehen, dass die touristische  Expansion selbstverständlich im Interesse der Stadt und der Einwohner ist und der Badepark mit seinem Topangebot für Einwohner und Gäste gleichermaßen und mit seinen  moderaten und teilweise sozialen Eintrittspreisen (Kinderkarte für Hallen- und Freibad zu 2,00 €) ein echtes Highlight darstellt. Der Badepark mit seinem Ganzjahresangebot ersetzt ein marodes Freibad aus den 1930-er Jahren, ermöglicht endlich vernünftigen Schul- und Vereinssport und wird von Familien aus Bentheim und darüber hinaus und natürlich auch von Touristen gerne genutzt.

Die positiven sozialen und wirtschaftlichen Aspekte der Stadtentwicklung gerade an den Beispielen Tourismusentwicklung und Badepark stärker herauszustellen, ist eine wichtige aktuelle Aufgabe. Nicht im Streit mit den wenigen, aber nervigen „Bashern“, sondern im Gespräch mit den diskussionsbereiten Kritikern werden dann hoffentlich die wirklich kritischen Punkte in der Stadt zur Sprache kommen und Lösungen dafür angedacht werden. Die Innenstadtbelebung beispielsweise ebenso wie Probleme der Verkehrsführung sind Themen, die wir wirklich kritisch diskutieren müssen. Und der Tourismus- und Gesundheitsstandort Bentheim muss natürlich dann auch Thema sein. Die konstruktiven Kritiker sind eingeladen zur Fortschreibung  des „Stadtentwicklungskonzepts Bad Bentheim 2020.“  Bürgernahe Formen müssen dafür gefunden werden, damit zielgerichtet  gestritten wird – und die öffentlichen Beschimpfungen keinen Nährboden mehr finden!

Übrigens: Nach einem Bericht von WDR 3 gibt es tatsächlich Tourismustandorte in Deutschland, in denen ganz im Gegensatz zu uns die Bevölkerung eben unter diesem Tourismus nachvollziehbar  zu leiden hat.  Hier ein ironisches Zitat zur WDR-Sendung: „Noch drei Wochen vor Kriegsende hat der Rothenburger Kreisleiter die weltberühmte Tauberbrücke aus dem Jahr 1330 sprengen lassen, um den Vormarsch des Feindes aufzuhalten. Nun kommt er doch, täglich, in wachsender Zahl und selbstverständlich friedlich: 2,5 Millionen Touristen von Leipzig bis Tokio besichtigen jährlich 37,5 Hektar deutsches Mittelalter, oder mindestens das, was man samt des ganzjährigen Weihnachtsmarktes großzuügig dafür halten kann. Mit dem Tourismus, aber selten vom Tourismus, lebt ein Drittel der 12.000 Einwohner innerhalb der alten Stadtmauern – bestaunt, begafft, bedrängt, genervt.“

 

 

 

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Ferienpark: Nachbessern für den Naturschutz

Viele positive Ansätze finden die Umweltverbände NABU und BUND in diesen Tagen bei der Beurteilung von Ausgleichsmaßnahmen für den Naturschutz im Bentheimer Ferienpark am Gut Langen. Zu Recht weisen sie heute in einem GN-Bericht auf zwei wichtige Tatsachen in diesem Zusammenhang hin.

Erstens haben sie vor sechs Jahren nach langwierigen und schwierigen Verhandlungen mit einem Klageverzicht den Weg frei gemacht für die Realisierung des Ferienparks, der jetzt ganz wesentlich zum Aufblühen des Tourismusstandorts Bad Bentheim beiträgt.

Und zweitens ist es selbstverständlich  im Sinne des Naturschutzes und somit ein öffentliches Interesse, wenn auch langfristig die damals für den Naturschutz erkämpften Maßnahmen verwirklicht werden.

Wir erinnern uns: das Gebiet des heutigen Ferienparks bestand nicht nur aus Tannenbaumschonungen und mit Bauschutt und Keramik befestigten Wegen. Vielmehr galten viele Flächen mit der speziellen Pflanzen- und Tierwelt  als besonders schützenswert. Ein entsprechender Ausgleich für die Baumaßnahmen und Bodenversiegelungen war unbedingtes öffentliches Interesse. Dieses gilt es weiterhin zu wahren. Verwaltung und Politik haben gemeinsam mit den Umweltverbänden und natürlich mit dem Ferienpark dafür Sorge zu tragen.

 

 

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Lesen verbindet!

„Bücher sind ein wichtiges Kulturgut“ und „Lesen verbindet“. Das sind  zwei Zitate aus einem Begleittext am neuen Bücherschrank  zwischen Badepark und Ferienpark.  Unter dem Motto „Lesen – Tauschen – Entdecken“ steht der offene Bücherschrank  Einwohnern und Gästen zur Verfügung. Eine tolle Idee, die auch an anderen Orten (vor zwei Wochen in der Heidelberger Fußgängerzone gesehen) funktioniert und hoffentlich auch in unserer Stadt auf ein lesehungriges Publikum trifft.

Mit vier ausgelesenen Schmökern habe ich meinen kleinen Beitrag für den Start geleistet. Wer bietet mehr? Noch ist genug Platz im Bücherschrank.

Und was erwartet den neugierigen Leser?  Neben bekannten Werken von Ingeborg Bachmann oder Susan Sonntag werden auch Fans von Konsalik oder Gordon („Der Rabbi“ und „Der Medicus“)  fündig. Auch das anspruchsvolle Sachbuch finden wir vor: „Die Zerstörung der Kultur durch die Konsumgesellschaft“ (wie passend in einem öffentlichen Bücherschrank!) von Paolo Pasolini.  Für Kinder gibt es beispielsweise Bücher aus der „Was ist was“ – Reihe.  Eine wirklich spannende Zufallssammlung!

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