Samstag wird gebadet. So war es einmal und das gilt ganz offensichtlich heute immer noch für viele Einwohner und Gäste, denn unsere öffentlichen Bäder erfreuen sich größter Beliebtheit. Der Parkplatz am Badepark bietet an so manchem Wochenende kaum genug Stellplätze und ist auch am heutigen Samstag gut gefüllt.

Das klare Profil des Bades und die Ausrichtung als Familienbad gehören zu den Trümpfen und sorgen für den Andrang. Und für gute Zahlen in den Büchern. In den natürlich öffentlich zu führenden Haushaltsberatungen wird auch diese Tatsache deutlich zu machen sein, denke ich.
Attraktive Veranstaltungen im Badepark stehen an. Ein Candle-Light-Schwimmen wird ebenso angekündigt wie ein Aqua-Kino. Aktuelle Infos: www.badepark-bentheim.de
Die Bentheimer Mineraltherme am Bad ist ein weiterer Trumpf. Während wir im Badepark viele Familien antreffen, sind es in der Therme Gesundheitsbewusste, die Entspannung und Ruhe suchen. Das ebenfalls sehr attraktive Programm mit regelmäßigen Aqua-Nights und Aqua-Events stellt jedenfalls den Entspannungseffekt besonders heraus. Und auch zu den normalen Badezeiten lässt es sich prima im Solewasser planschen. Das gilt besonders, aber nicht nur für Badegäste, die Streicherklänge, Musicalmelodien und James-Last-Sound goutieren. Gerade im Winter haben auch Kinder mal Spaß im Außenbecken der Mineraltherme. Infos: www.bentheimer-mineral-therme.de

Ich meine, wir können uns als Bentheimer glücklich schätzen, zwei attraktive, gut geführte Bäder mit jeweils eigenem Profil am Ort zu haben. Die Bäder stellen attraktive Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt dar und sind ein echter Trumpf als Tourismusstandort.
In diesem Sinne: Man sieht sich – wenn man sich in Badesachen erkennen sollte ;-))

Eine Entwicklung, die im Zusammenhang mit weiteren Projekten wie der Sanierung des Franziskushospitals und der Umfeldgestaltung dort, Hoffnung macht für die weitere Stadtentwicklung. Positiv ist das nicht nur, weil das Erscheinungsbild ganzer Straßenzüge und somit der Stadt insgesamt gewinnen wird. Vielmehr sollten auch die wirtschaftlichen, finanzpolitischen und sozialen Zusammenhänge betrachtet werden. Bezahlbarer Wohnraum für Senioren in Innenstadtnähe, verdichtetes Bauen im Stadtbereich und damit Verzicht auf Flächenverbrauch im Außenbereich, Impulse für die heimische Wirtschaft und damit Sicherung von Arbeitsplätzen sowie Stärkung des Wirtschaftsfaktors Tourismus sind nur einige Aspekte. Nicht zu vergessen mögliche Optimierungen der Verkehrswege mit besseren Gehwegen und Verkehrsberuhigungen.

Die Radierwerkstatt ist immer Donnerstags (15 – 18 Uhr), Samstags (14 – 18 Uhr) und Sonntags (11 – 18 Uhr) für alle Interessierten geöffnet. Wie gesagt: Mitmachen lohnt sich und die Stippvisite beim Wochenendspaziergang ebenfalls.