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Runter vom Sofa – Rein in den Wald!

„Wintersport, Formel 1, Sportschau, Essen, Schlafen in der ungefähren Reihenfolge.
Einfach ein klasse Sonntag.“ Diesen Beitrag und diese Einschätzung eines gelungenen Sonntags lese ich heute bei Facebook, verfasst von einem meiner Jugendfreunde, K.H. aus S. Lieber K.H.: Das Gute liegt manchmal auch vor der Tür, zum Beispiel nördlich des Bades im früheren Totenwald, jetzt ein Hutewald, und ideales Ziel für einen Sonntagsspaziergang.

Das noch relativ junge Projekt führt uns bekanntlich zurück in die historische Waldnutzung. Rinder, Ziegen, Schweine besiedeln wieder die 26 ha große Waldfläche mit gekappten Buchen, finden dort Nahrung und Lebensraum und sorgen  wieder für Weideflächen mitten im Wald. Interessant anzusehen sind die von Menschenhand zunächst hergerichteten Waldflächen (unten), in deren Randbereichen zudem immer noch skurile Baumruinen zu bewundern sind (oben): Das Projekt entstand in enger Kooperation zwischen Besitzer, Landes- und Kreisbehörden sowie dem Tierpark Nordhorn und ist für den Verfasser dieses Blogs ein besonders gelungenes und vorbildliches Beispiel für Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Weitere Aktivitäten könnten folgen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wildgehege im oder am Bentheimer Wald. Rotwild, Wildschweine und Fuchs und Hase einmal dort aus der Nähe erleben, wo sie sich Guten Tag sagen. Das wäre bestimmt ein weiteres lohnendes Ausflugsziel!

Übrigens: Rindviecher und andere Neubewohner des Hutewaldes wurden zwar heute nicht gesichtet, sind  aber offensichtlich tatsächlich dort, wie frische Spuren beweisen:

Also, mein Vorschlag: auch mal runter vom Sofa, gerade am Sonntag, und rein in den Hutewald. Man sieht sich vielleicht (möglichweise auch K.H.?). Und über neue Projekte lohnt das Nachdenken!

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15 Dinge, die ein Bentheimer einmal getan haben könnte – Teil III

Teil I und Teil II der Serie „50 Dinge, die ein Bentheimer einmal getan haben könnte“ erschienen am 31. August und 8. September. Heute geht es weiter mit den Nummern 12 bis 14:

12. Sich mit Kunst befassen

Man muss sie nicht mögen, die kunstwegen –  Route und die neuen Projekte der Skulpturenroute durch die Obergrafschaft. Die distanzierte Haltung vieler Obergrafschafter beispielsweise gegenüber dem Brückenprojekt in Samern ist nachvollziehbar. Das „Bad Bentheim Schwein“ des Künstlers Paul Lincoln dagegen ist nach meiner Auffassung überaus interessant, auch wenn  sich dies nicht sofort erschließt. Informieren kann man sich unter raumsichten.org. Der Aufwand lohnt sich und führt dann vielleicht weiter zur sinnvollen Beschäftigung mit anderen Objekten.   Das „Bentheim Schwein“ hats, finde ich! Und optisch ist schon jetzt das Objekt auf der Insel im Schloßpark eine Bereicherung; ganz besonders im Dämmerlicht:

13. Tennis spielen

Zwei Vereine fusionieren und sichern auf Dauer ein wichtiges Sportangebot für alle Generationen. Das Bad hat weitere Entwicklungsmöglichkeiten und kann Arbeitsplätze sichern und schaffen. Die Stadt wächst zusammen und bietet in der Mitte neue attraktive Freizeitmöglichkeiten ( Infos unter tc-rg.de ). Die neue Tennisanlage in Hagelshoek, für die in diesen Tagen der erste Spatenstich erfolgte, wird eine Bereicherung für die Stadt darstellen. Eines sollte jedoch klar sein: weitere Bauprojekte in diesem Bereich entlang der Düsteren Stiege verbieten sich. Das typische Landschaftsbild muss erhalten werden.

14.    Freunde treffen und  Live-Musik hören

Immer mehr Gaststätten verschwinden von der Bildfläche. Steenweg, Müst, Bergwirt, Landsknecht sind einige Beispiele. Umso besser, wenn andere Betriebe rege sind und offensichtlich florieren. So wie das Alte Museum in der Bahnhofstraße. Ab und an gibt es auch Live-Musik im Alten Museum zu hören. Vor einigen Monaten Country-Rock mit North and About, im Sommer ein kleines Open-Air mit Oldies und jetzt am 30. September Dixieland für Freunde des Jazz. Infos unter altesmuseum.de

Diese  Serie wird fortgesetzt. Anregungen und Beiträge sind willkommen.

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