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Junge Kunst in alten Räumen

Ab heute gibt es einen weiteren guten Grund für den Besuch der Burg Bentheim: 57 junge Künstler verschiedener Kunsthochschulen stellen im Rahmen des Förderprojektes GOPEA genau 57 Werke aus. Damit sind die Ausstellungsräume im zweiten Stock des Marstalls zunächst bis zum 25. Mai wieder ein lohnendes Ziel für alle Kunstinteressierten.

Ruisdal hat mit  zeitgenössischen Malereien, Zeichnungen und Grafiken Gesellschaft bekommen. Schon längere Zeit standen die benachbarten Räume mit ihrem einmaligen Ambiente leer. Der überlegte Planungsprozess zur neuen Nutzung und das Warten zahlen sich nun mit einer spannenden Präsentation der ganz unterschiedlichen Arbeiten aus. Und nicht nur die Besucher profitieren davon, sondern vor allen Dingen auch die jungen Künstler, deren Werke innerhalb eines Förderkreises nach zwei Monaten versteigert werden. Ein tolles Förderkonzept!

Ein weiterer Gewinner neben den Künstlern, Kunstsammlern, Förderverein und Burg ist Bad Bentheim, das nunmehr neben dem Pankokmuseum, dem Museum am Herrenberg und anderen Einrichtungen einen weiteren anziehenden  Kulturort aufweisen kann.

Infos zum Kunstförderprojekt: http://www.gopea.de

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Ausstellungen im November

Passend zur Jahreszeit laden gleich mehrere beachtenswerte Ausstellungen  in unserer Stadt zum Besuch ein:

Im Haus Westerhoff zeigen einige ortsansässige Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten, darunter Manfred Flucht mit einigen farbenfrohen Malereien und Collagen. Die Abteilung „Schweine“ hat jetzt gerade mal Britta Alferink von ihm übernommen:

20181031_155119Schwein

Mir gefällt die bunte Zusammenstellung  dieser Ausstellung und natürlich der frische Wind in alten Räumen des Hauses  Westerhoff mit den abwechslungsreichen Ausstellungen und Kreativwerkstätten.

Ebenfalls einen Besuch wert ist die gerade eröffnete Ausstellung „Mut zum Aufbruch, Malerinnen um 1900, Bremen-Fischerhude-Worpswede“ im Gildehauser Otto-Pankok-Museum:

20181028_152121Pankok

Interessant sind die präsentierten Bilder im Kontext mit der Lebensgeschichte der Malerinnen. „Jedes Gemälde erzählt eine eigene Geschichte“, wird dem Besucher versprochen. Und dieser Anspruch wird tatsächlich mit umfangreichen Erläuterungen zur Biografie der jeweiligen Malerinnen erfüllt.

Unbedingt zu empfehlen ist ein Blick auf die 25 besten Bilder eines Fotowettbewerbs der Burg Bentheim: „Das schönste Bild von der Burg Bentheim“. Wer immer geglaubt haben könnte, die Burg sei „abfotografiert“ wird spätestens hier korrigiert. Viele der ausgesuchten Bilder zeigen die Burg entweder aus einer ganz neuen Perspektive oder setzen die Anlage in ein ganz neues Licht. Ein Burgbesuch und eine Besichtigung lohnt sich ohnehin immer, aktuell verbunden mit einem Gang in den zweiten Stock des Marstallgebäudes jedoch ganz besonders. An der Auswahl des „allerschönsten“ Burgfotos kann man sich bis zum 31.Dezember auch beteiligen.

20181026_161031Burg

Das sind drei Ausstellungen ganz unterschiedlicher Art mit Öffnungszeiten an diesem und folgenden  Wochenenden. Dazu gibt es weitere Angebote, so beispielsweise eine neue Ausstellung in der Galerie Fidder in der Ochtruper Straße und natürlich die Dauerausstellung im Museum am Herrenberg.

Alles zusammen ein bemerkenswertes Angebot, das ein optimales, eventuell sogar koordiniertes Marketing verdient, damit viele Besucher die Ausstellungen genießen können und das Engagement der Ausstellungsmacher honorieren.

In jedem Fall gilt: Viel Spaß bei den Bentheimer Ausstellungen im November!

 

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