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Landkreis äußert sich nun doch noch zum neuen Autokennzeichen für Bad Bentheim

„Neue Kürzel auf Autokennzeichen“ titelt heute unsere Lokalzeitung und berichtet von den Vorschlägen eines Heilbronner Professors, der sich für die (Wieder)einführung früherer Kennzeichen starkmacht: LIN für Lingen und MEP für Meppen beispielsweise. Das ist gut für die die lokale Identität, meint er. Ganz meine Meinung! „Kommt nicht in Frage“, hört man jedoch laut GN aus dem Nordhorner Kreishaus. Nur Städte mit mindestens 20.000 Einwohnern dürfen sich Hoffnungen auf die Stärkung der Identität machen und so soll es beim Kürzel NOH für den Landkreis Grafschaft Bentheim bleiben. Und zur Untermauerung heißt es: „Darüber hinaus gibt es in der Grafschaft auch keine Inititativen oder Forderungen für neue Kennzeichenkürzel, die an den Landkreis gerichtet wurden“. Das ist nicht ganz richtig, lieber Landkreis. Immerhin gab es bereits vor neun Jahren die erfreuliche Meldung hier in meinem Bentheim-Blog unter der Überschrift „Endlich: Eigenes KFZ-Kennzeichen für die Burgstadt!“. Das war durchaus als Einforderung eines eigenständigen KFZ-Kennzeichens für Bentheim zu interpretieren. Hier ist nochmals der vollständige Text:

„Eine überraschende, gleichwohl erfreuliche Mitteilung erreicht uns heute aus dem Berliner Bundesministerium für Verkehr:
An KFZ-Halter mit Erstwohnsitz in Bad Bentheim werden statt des bekannten „NOH“-Kennzeichens jetzt Autokennzeichen mit dem Kürzel „BB“ für Bad Bentheim ausgegeben.
Diese Entscheidung wurde im Zuge der deutschlandweiten Kennzeichenliberalisierung getroffen. „BF“ für Burgsteinfurt und „AH“ für Ahaus waren nur ein Startsignal für die Regionalisierung auch im Kennzeichenwesen. Jetzt sind die Bentheimer dran.
Und es kommt noch besser, denn es gibt einen Sonderbonus für uns Bentheimer: KFZ-Halter aus dem Innenstadtbereich (es ist die Rede von Mitgliedern der Bogengemeinschaften östliche Wilhelmstraße, WAKAFE und Schloßstraße sowie selbstverständlich den Burgbewohnern)wird das Recht eingeräumt, dem „BB“ ein weiteres „B“ im Kennzeichen zuzufügen. Das zusätzliche „B“ steht für Burg. Deren komplettes Kennzeichen liest sich also wie folgt: „BB-B“ für Bad Bentheim-Burg.
Toll!
Die Umsetzung erfolgt angeblich ab sofort, unerzüglich sozusagen. Und die ganz offizielle Verkündung wird im nächsten Bundesanzeiger erscheinen.
Übrigens: Gildehausern wird nur in begründeten Ausnahmefällen und auf Antrag die Befreiung von der Kennzeichenpflicht „BB“ gewährt. Nähere Auskunft erteilt die Zulassungsstelle unter der Telefonnummer 05921 01 04 20 15.“

Der immer noch hochaktuelle -siehe heutige Grafschafter Nachrichten- Blogbeitrag erschien am 1. April 2015 😉

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Junge Kunst in alten Räumen

Ab heute gibt es einen weiteren guten Grund für den Besuch der Burg Bentheim: 57 junge Künstler verschiedener Kunsthochschulen stellen im Rahmen des Förderprojektes GOPEA genau 57 Werke aus. Damit sind die Ausstellungsräume im zweiten Stock des Marstalls zunächst bis zum 25. Mai wieder ein lohnendes Ziel für alle Kunstinteressierten.

Ruisdal hat mit  zeitgenössischen Malereien, Zeichnungen und Grafiken Gesellschaft bekommen. Schon längere Zeit standen die benachbarten Räume mit ihrem einmaligen Ambiente leer. Der überlegte Planungsprozess zur neuen Nutzung und das Warten zahlen sich nun mit einer spannenden Präsentation der ganz unterschiedlichen Arbeiten aus. Und nicht nur die Besucher profitieren davon, sondern vor allen Dingen auch die jungen Künstler, deren Werke innerhalb eines Förderkreises nach zwei Monaten versteigert werden. Ein tolles Förderkonzept!

Ein weiterer Gewinner neben den Künstlern, Kunstsammlern, Förderverein und Burg ist Bad Bentheim, das nunmehr neben dem Pankokmuseum, dem Museum am Herrenberg und anderen Einrichtungen einen weiteren anziehenden  Kulturort aufweisen kann.

Infos zum Kunstförderprojekt: http://www.gopea.de

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Winterzauber wird sich etablieren

Der „Winterzauber“ auf der Burg hat tatsächlich das Potential für einen Publikumserfolg und dürfte im Wiederholungsfall zur Perle im Veranstaltungskalender der Stadt werden.

Nach dem guten Besuch am Vortag sind Burginnenhof und die Innenräume zum Beispiel in der Kronenburg und in der Katharinenkirche  das Ziel vieler Sonntagsausflügler und auch Bentheimer. Eine prima Wahl, wie die folgenden Aufnahmen von heute Mittag beweisen.

Und eine Extraerwähnung wert ist das  hervorragende Wildschweingulasch vom Ristorante Tonino sowie der Service des DRK-Ortsvereins  mit einem Bullitransfer  für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer.   Und wo gibt´s eigentlich sonst noch eine Mitmachaktion wie das Klettern am Pulverturm?

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Ruisdal ist (endlich) wieder da!

Ruisdals bekanntes Burggemälde „Ansicht der Burg Bentheim von Nordwesten“ wird demnächst wieder in der Bentheimer Burg zu sehen sein. Das wertvolle Werk wird der Öffentlichkeit somit dort gezeigt, wo es nach Meinung vieler Beobachter besonders sinnvoll ist. Glückwunsch an alle Beteiligten zu dieser Entscheidung!

Die Präsentation erfolgt nun im Rahmen des raumsichten – Projekts. Die Kooperation mit „kunstwegen – raumsichten“ ist genauso vielversprechend wie  die Ankündigung, künftig regelmäßig zeitgenössische Kunst in der Burg präsentieren zu wollen.   Kunstinteressierte werden dann den Weg in die Ausstellungsräume ebenso finden wie der Bentheim- und Burgtourist. Das sind aus meiner Sicht wirklich interessante Konstellationen.

Und auch der  Gedanke, künftig ein Ruisdal-Stipendium aufzulegen, könnte sich als Glücksgriff erweisen. Erst vor einigen Monaten habe ich hier im Blog ( „Eine sehr empfehlenswerte Ausstellung…“ am 16. Oktober 2011 ) diese Form der lokalen Kunstförderung gepriesen. Für den schriftstellerischen Bereich wird es vielleicht eines Tages auch noch Lösungen geben.

Deutlich wird in diesem Kontext einmal mehr, dass die Verzahnung von Kultur und Touristik (stets wesentlich als Wirtschaftsfaktor gedacht) für unsere Stadt von großer Bedeutung ist. Nicht nur stimmige Konzepte wie hier bei Ruisdal/raumsichten, sondern ein abgestimmtes Gesamtkonzept wie das Touristische Leitbild des Landkreises bringt die Grafschaft insgesamt und Bentheim als touristischen Schwerpunktort weiter voran. Die Fortschreibung des Leitbildes steht auf der Tagesordnung und verdient breite Mitarbeit.

Außerdem: viele Orte informieren mit Infopunkten an markanten Entstehungsorten berühmter Kunstwerke und werben gleichzeitig damit für ihre Angebote.  So gesehen in Saint-Remy-en-Provence. Dort weisen Schilder genau an den Entstehungsstandorten auf bekannte Werke  van Goghs hin. In Dangast an der Nordsee (Kunstpfad unter anderem zu Werken Radziwills) oder am bayerischen Hintersee (Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts) sind solche Hinweise ebenso eine Selbstverständlichkeit.  Der nächste Schritt in Bentheim könnte ( sollte ) ein Hinweis auf den Entstehungsort „Ansicht der Burg Bentheim von Nordwesten“ sein. Eine Einbeziehung in Rad- und Wanderwege wäre logisch.

Allderdings soll es sich bei dem Vorschlag, die Herbers-Kurve umzubenennen in Ruisdal-Kurve um ein Gerücht handeln. Aber wer weiß schon?

 

 

 

 

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