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Nichts ist so gut, dass es nicht weiter verbessert werden kann!

Als Attraktion mit hohem touristischem Potential erweist sich am heutigen Pfingstmontag einmal mehr die Gildehauser Ostmühle:

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Mühlenbesichtigung und Backhaus (beides ehrenamtlich betrieben), Gastronomie und schöne Natur am Mühlenberg und im Bürgergarten sind Trümpfe für den Tourismus am Ort und ohnehin immer einen Abstecher wert. Und zusammen mit Geologischen Freilichtmuseum und den Steinbrüchen wird Gildehaus der Auszeichnung als staatlicher Erholungsort gerecht. Die Problembereiche und somit die Areale mit Veränderungspotential liegen doch eher dazwischen, nämlich besonders an der Landesstraße mit den Gewerbeflächen und vor allem als städtebauliche Schneise mitten im Ort.

Stichwort Veränderungs- bzw. Verbesserungsbedarf. Der ist auch an der Ostmühle erkennbar, denn das PKW-Parken auf den Freiflächen südwestlich der Mühle  stört den hervorragenden Gesamteindruck doch enorm und verringert die Aufenthaltsqualität für Fußgänger, spielende Kinder und Picknicker. Und das bei ausreichend freiem Parkraum auf dem Parkplatz!

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Mit Steinen, natürlich aus Sandstein, könnte hier wie auf der anderen Straßenseite für Abhilfe gesorgt werden. Es ist nun einmal nichts  so gut, als das es nicht weiter verbessert werden kann! Und das sollte nicht nur für vergleichsweise kleine und kleinste Projekte am Ort  gelten. Soviel Anspruch sollte schon sein!

 

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Keine Angst, Herr Ballack!

Michael Ballack hätte sich nicht fürchten müssen! Am Samstagabend lief er im Heimspiel gegen den HSV mit einer Schutzmaske auf, spielte eine ausgezeichnete Partie und verließ nach 90 Spielminuten das schnuckelige Stadion leicht grollend, aber gesund. Hier sehen wir den maskierten MB in einer Spielszene:

Es hätte auch anders kommen können. Die körperliche Unversehrtheit der Bayerelf stand auf dem Spiel. Doch der Sicherheitsdienst am Stadion war auf Zack und fand bei der Eingangskontrolle mit Leibesvisitation der HSV – Fans tatsächlich ein mutmaßliches Wurfgeschoss, das dem Capitano a.D. oder einem seiner Werkskollegen hätte gefährlich werden können. Aus den Tiefen des Anoraks eines elfjährigen Mädchens aus Bad Bentheim förderten die freundlichen Sicherheitsfrauen ans  Tageslicht:

eine Kastanie (hier ein Duplikat), braun, glänzend und ein Erinnerungsstück an einen Herbstspaziergang auf dem Gildehauser Mühlenberg.  Hätte dieses Geschoss den Weg auf das Spielfeld gefunden…kaum auszudenken…da hätte kein Aspirin geholfen (um noch ein Klischee zu bedienen).

Dabei weiß doch jeder deutsche Fußballfan mit funktionierendem Gedächnis: wir HSV – Fans werfen doch nicht einmal (mehr) mit

Papierkugeln (hier eine nachgestellte Szene) um uns 😦

Ironie der natürlich wahren Geschichte: Die Kastanie wurde eingezogen und landete in der Tonne.  In beiden Fanblöcken wurde jedoch kurze Zeit später Pyrotechnik beziehungsweise Bengalos gezündet:

Nachtrag: Obwohl persönlich ein großer Anhänger von Traditionsvereinen mit Mitgliederrechten und der 50 + 1 – Regelung möchte ich feststellen, dass es Bayer 04 gelungen ist, ein sympatisches, sicheres und fanfreundliches Umfeld zu schaffen. Die Besichtigungen mit Kinder- und Jugendgruppen und auch der Aufenthalt als Anhänger des  Gastvereins ist in diesem Umfeld ein Vergnügen. Gerne immer wieder!

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