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Die Wellnessoase Bad Bentheim

Oft wird in diesen Tagen an die Schneekatastrophe 1978/1979 erinnert. Nach meiner Erinnerung war Schleswig-Holstein besonders betroffen. So sehr wir uns verständlicherweise auf eine verschneite Landschaft, Abwechselung für die Kinder und knisternde Kamine freuen mögen, so sehr müssen wir uns Sorgen um katastrophale Zustände wie seinerzeit machen. Und es geht der Blick häufiger in Richtung Wetterkarte, da wird auch mal wetter.de angeklickt. Und neben den Infos über die zu erwartenden Minusgrade erfreut man sich dort an einer Ortsbeschreibung unter der freundlichen Überschrift  „Bad Bentheim-Wellnessoase an der niederländischen Grenze“. Auch als ortskundiger  Stadt- und Burgführer kann ich noch einiges lernen: Zum Beispiel die Tatsache, dass wir durch gleich „unzählige Thermen“ bekannt geworden sind. Erfreut stellen wir auch fest, dass sich „Besucher auf ein warmes und gemäßigtes Klima freuen dürfen“. Und Unheimliches trägt sich in Gildehaus zu: “Die in 1750 errichtete Ostmühle Gildehaus Mühlenberg befindet sich im Ortsteil Gildehaus und produziert noch heute Korn“ . Verlaufen kann man sich laut wetter.de überhaupt nicht, denn „die Stadt verfügt über 170 Kilometer an Rundwanderwegen mit Markierung, was einen sicheren Rückweg garantiert“.

Bleibt mir nur noch, allen Spaziergängern einen solch sicheren Heimweg von Ausflügen in ihre persönliche Wellnessoase zu wünschen, in der sie vom warmen Klima, unzähligen Termen und Korn, das in Mühlen wächst träumen können. Schönes Wochenende!

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Nichts ist so gut, dass es nicht weiter verbessert werden kann!

Als Attraktion mit hohem touristischem Potential erweist sich am heutigen Pfingstmontag einmal mehr die Gildehauser Ostmühle:

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Mühlenbesichtigung und Backhaus (beides ehrenamtlich betrieben), Gastronomie und schöne Natur am Mühlenberg und im Bürgergarten sind Trümpfe für den Tourismus am Ort und ohnehin immer einen Abstecher wert. Und zusammen mit Geologischen Freilichtmuseum und den Steinbrüchen wird Gildehaus der Auszeichnung als staatlicher Erholungsort gerecht. Die Problembereiche und somit die Areale mit Veränderungspotential liegen doch eher dazwischen, nämlich besonders an der Landesstraße mit den Gewerbeflächen und vor allem als städtebauliche Schneise mitten im Ort.

Stichwort Veränderungs- bzw. Verbesserungsbedarf. Der ist auch an der Ostmühle erkennbar, denn das PKW-Parken auf den Freiflächen südwestlich der Mühle  stört den hervorragenden Gesamteindruck doch enorm und verringert die Aufenthaltsqualität für Fußgänger, spielende Kinder und Picknicker. Und das bei ausreichend freiem Parkraum auf dem Parkplatz!

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Mit Steinen, natürlich aus Sandstein, könnte hier wie auf der anderen Straßenseite für Abhilfe gesorgt werden. Es ist nun einmal nichts  so gut, als das es nicht weiter verbessert werden kann! Und das sollte nicht nur für vergleichsweise kleine und kleinste Projekte am Ort  gelten. Soviel Anspruch sollte schon sein!

 

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