
Alles Gute im neuen Jahr, wohin der Weg auch führen mag!
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„Wunderschöne Rad- und Wandertouren“ gibt es in und um Bad Bentheim zu erleben, lesen wir auf der touristischen Homepage unserer Stadt. Das ist aus meiner Sicht nicht untertrieben. Fazit fast jeder Wanderung und jeder Fahrradtour in der Obergrafschaft und in der Gegend de Lutte/Losser: Wunderschön, wenn man überdimensionierte Mastställe und endlose Maisfelder mal ausblendet. Meine aktuellen Highlights sind der Bentheimer Wald (Fotos 1 -3) und das deutsch-niederländische Grenzgebiet (Fotos 4 + 5) auf niederländischer Seite:





Spaß macht Radtouristen und hiesigen Radfahrern gleichermaßen die in den letzten Jahren so hervorragend ausgebaute Infrastruktur. Das Knotenpunktsystem und fast immer die Wegeführung und Wegebeschaffenheit sind absolute Pluspunkte. Von den niederländischen Nachbarn haben sich unsere Touristiker abgeguckt, wie es geht. Gleichwohl gibt es gerade mit Blick zu den Nachbarn noch nicht ausgeschöpftes Potential. Gutes kann man immer noch besser machen, meine ich.
Und wer mal Zeit und Lust auf eine gemeinsame kleine E-Bike-Tour in unserer schönen Landschaft hat, kann sich gerne bei mir melden.
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Auch der Herbst hat schöne Tage! Gelegentlich Nieselregen, tagelang keine Sonne, fallende Temperaturen: alles kein Grund für schlechte Laune, sofern man die heimische Heizungsluft mit Frischluft im Garten, im Park oder im Wald tauscht:
Foto 1: Bentheimer Hausgarten
Foto 2: Arboretum de Lutte
Foto 3: Bentheimer Wald.



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Familien, Spaziergämger, Wanderer, Rehapatienten – das Bad und die umliegenden Wälder waren am Wochenende mal wieder ein vielbesuchtes Naherholungsgebiet. Aufgefallen ist mir das neue gastronomische Angebot in der Umbauphase des Kurhauses. Ein Kaffee im Kurhaussaal, Außengastronomie mit Blick auf den Kurpark und dazu ein Foodtruck sind ein wahrlich attraktives Angebot!

Übertroffen wird das klassische „Bentheim-Ambiente am Bad“ allerdings von den Naturerlebnissen ganz in der Nähe, oft nur wenige Schritte entfernt :

Tausend Mal vorbeigegangen – tausend Mal nicht weiter aufgefallen sind die weiteren Motive. Der Weg zwischen Bad und Waldbauern ist aus guten Grund so beliebt.


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Der Herbst ist da! Anstelle des klassischen Hebbelgedichts (Die ist ein Herbsttag wie ich keinen sah….) oder des Doors-Songs (I love you the best…Indian summer) gibts 2019 in meinem Blog einen weiteren Klassiker: „Herbsttag“ von von Rainer Maria Rilke mit der unvergesslichen letzten Strophe. Und dazu einige knapp kommentierte Schnappschüsse aus dem Bentheimer Wald.
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

In den Bentheimer Bergen begegnen uns neuerdings Wegmarken mit Sinnsprüchen:

Auch in den Fürstlichen Tannen in Bardel haben sich Künstler verewigt:

Konventionell dagegen das Herz mit Initialen im Lebericht. Susi und Sebastian, Sabine und Stefan oder waren es vor längerer Zeit Sieglinde und Siegfried? Ist es nur eine Erinnerung an einen romantischen Waldspaziergang oder lebt die Liebe auch heute noch? Das werden wir wir nie erfahren!

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Bentheimer Urwald, Totenwald, so nannten wir vor etlichen Jahren das Waldstück nördlich des Kurbades. Hute- und Schneitelwald ist jetzt (wieder) die zutreffende Bezeichnung für das 45 Hektar umfassende Gebiet. Frisches Grün an den geschneitelten Buchen, Baumruinen, dazwischen mächtige Eichen und Totholz, der Hute- und Schneitelwald im Bentheimer Wald ist in diesen Tagen ganz besonders einen Abstecher wert:


Und für die Nicht-Ortskundigen:

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Die Stadt Bad Bentheim bewirbt sich um Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Das hat der Stadtrat am vergangenen Montag beschlossen. Somit könnten bei einem positiven Verlauf der Bewerbung künftig zahlreiche Einzelmaßnahmen in einem definierten Fördergebiet umgesetzt werden. Dieses Gebiet umfasst die allgemein bekannten Parkanlagen Schlosspark und Kurpark sowie den eher unbekannten Jagdstern, der aus fünf Wegeachsen mit Steinpyramiden (wie beispielsweise den Höltingsstuhl) an ihren Endpunkten im Bentheimer Wald besteht.
Die Wegeachsen lassen sich heute eher erahnen statt erleben und der Schlosspark weist inzwischen erheblichen Sanierungsbedarf aus. Es soll daher darum gehen, die Wahrnehmung, die Attraktivität und die Nutzbarmachung zu steigern. Für die SPD-Stadtratsfraktion habe ich in der Ratssitzung auf den vielfachen Mehrwert hingewiesen, der durch die Realisierung vieler Maßnahmen erreicht werden kann. Es sind dies natürlich ökonomische Werte für den bedeutsamen Gesundheits- und Tourismusstandort mit cirka 1500 Arbeitsplätzen in diesem Sektor, aber auch kulturelle Werte durch den Erhalt beziehungsweise die Wiederherstellung historischer Landschaftselemente und schließlich positive ökologische und städtebauliche Effekte. Der touristische Mehrwert durch die Maßnahmen stellt gleichzeitig einen Mehrwert für alle Einwohner dar, deren unmittelbares Lebensumfeld noch attraktiver wird. Anders gesagt: Der Naherholungswert steigt und es wird noch attraktiver sein, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen!
Neben den vielen zukunftsweisenden Projekten der letzten Jahre -vom Ferienpark über den Grundschulbau bis zum Badepark und gelungenen Gebäudesanierungen- und den zur Zeit laufenden und den absehbaren Entwicklungen -von Schulte-Kolthoff bis zum Sporthallenbau Gildehaus- kann das Programm „Zukunft Stadtgrün“ ein weiterer wichtiger Meilenstein für unsere Stadt sein.
Neben Kurpark und Schlosspark rückt auch der herrliche ortsnahe Naturraum mit den Wegeachsen des Jagdsterns und den kulturhistorisch wertvollen Pyramiden in den Blick. Aufgabe wird es unter anderem sein, die Verbindungen wieder herzustellen und erlebbar zu machen.
Hier drei Fotos „Herbstmorgen im Bentheimer Wald“:



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„Wintersport, Formel 1, Sportschau, Essen, Schlafen in der ungefähren Reihenfolge.
Einfach ein klasse Sonntag.“ Diesen Beitrag und diese Einschätzung eines gelungenen Sonntags lese ich heute bei Facebook, verfasst von einem meiner Jugendfreunde, K.H. aus S. Lieber K.H.: Das Gute liegt manchmal auch vor der Tür, zum Beispiel nördlich des Bades im früheren Totenwald, jetzt ein Hutewald, und ideales Ziel für einen Sonntagsspaziergang.
Das noch relativ junge Projekt führt uns bekanntlich zurück in die historische Waldnutzung. Rinder, Ziegen, Schweine besiedeln wieder die 26 ha große Waldfläche mit gekappten Buchen, finden dort Nahrung und Lebensraum und sorgen wieder für Weideflächen mitten im Wald. Interessant anzusehen sind die von Menschenhand zunächst hergerichteten Waldflächen (unten), in deren Randbereichen zudem immer noch skurile Baumruinen zu bewundern sind (oben):
Das Projekt entstand in enger Kooperation zwischen Besitzer, Landes- und Kreisbehörden sowie dem Tierpark Nordhorn und ist für den Verfasser dieses Blogs ein besonders gelungenes und vorbildliches Beispiel für Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Weitere Aktivitäten könnten folgen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wildgehege im oder am Bentheimer Wald. Rotwild, Wildschweine und Fuchs und Hase einmal dort aus der Nähe erleben, wo sie sich Guten Tag sagen. Das wäre bestimmt ein weiteres lohnendes Ausflugsziel!
Übrigens: Rindviecher und andere Neubewohner des Hutewaldes wurden zwar heute nicht gesichtet, sind aber offensichtlich tatsächlich dort, wie frische Spuren beweisen:

Also, mein Vorschlag: auch mal runter vom Sofa, gerade am Sonntag, und rein in den Hutewald. Man sieht sich vielleicht (möglichweise auch K.H.?). Und über neue Projekte lohnt das Nachdenken!


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