Archiv der Kategorie: Bad Bentheim

Ein Anlass zu großer Freude

„Ich wünsche ein großes Klassenzimmer für uns“, „Ich wünsche saubere Toiletten für uns“, „Ich wünsche einen tollen Schulhof mit Klettergerüsten wie am Gymnasium für uns“. Das sind einige der Wünsche Bentheimer Grundschüler, die sie heute im Namen ihrer Klassen bei der offiziellen Grundsteinlegung vortragen konnten.

Es gibt in diesen Tagen viel zu feiern in unserer Stadt, egal ob Schützenfest oder private Feiern dafür verantwortlich sind. Die Grundsteinlegung am Neubau in der Brennereistraße ist ein weiterer Anlass zur Freude, besonders für alle Kinder und Eltern.

Die Kinder erhalten endlich eine moderne Grundschule und die Lehrer damit beste Voraussetzungen für ihre Arbeit. Optimalere  Bildungschancen für unsere Kinder also,  und das wünschen wir uns doch alle.

Die Entscheidungen im Stadtrat, die übrigens nicht immer eindeutig ausfielen, erweisen sich als richtig. Schließlich wäre  eine zeitgemäße Sanierung der alten Schule in der Marktstraße ebenso teuer gewesen wie der Neubau. Der Einsatz aller Beteiligten lohnt sich, das wird aus meiner Sicht schon jetzt deutlich.

Und so präsentiert sich die Baustelle am heutigen Tage. Es wird schnell voran gehen und es wird – um im Bilde dieser Tage zu bleiben – Freude machen, den Baufortschritt im Auge zu behalten.

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50 Dinge, die ein Bentheimer einmal getan haben könnte

Am 31. August habe ich eine kleine Serie unter dem Titel „50 Dinge, die ein Bentheimer einmal getan haben könnte“ gestartet. Hier kommt nun Teil II:

7. Sonntag zur Wahl gehen

Sonntag wird ein neuer Landrat (oder eine Landrätin), ein neuer Kreistag und ein neuer Stadtrat gewählt. Der Verfasser dieses Blogs wirbt um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in Bentheim und kandidiert erneut für den Stadtrat und den Kreistag. Die Fortsetzung der engagierten Arbeit für unsere Stadt wird ebenso zugesichert wie ein stets offenes Ohr für Anliegen aus der Einwohnerschaft.

„Nur wer wählt, darf nachher meckern“ war heute die Überschrift eines Leserbriefes in den GN. Es bleibt zu hoffen, das viele Wahlberechtigte sich diese Aufforderung zu Herzen nehmen und von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen und sich auch sonst wo immer sie es für richtig halten einmischen.

8. Mal wieder ins Sandsteinmuseum gehen

Zur Zeit gibt es dort neben der Dauerausstellung „Sandstein“ eine Sonderausstellung zum Stadtschützenfest, genauer zur Geschichte des Bentheimer Schützenfestes  zu sehen. Informativ, unterhaltsam und nebenbei unterstützt man mit seinem Besuch noch das gute Museumsangebot in der Funkenstiege.

9. Schützenfest feiern und sich dabei gesund ernähren

Umzüge durch die Stadt, Tanz, Unterhaltung und der Genuss diverser  Getränke in Zelt und Sektbar erfordern in diesen Tagen eine zielgerichtete Nahrungsaufnahme unter Berücksichtigung des aktuellen Bedarfs  an Salzen und Fetten.  Für meinen Favoriten in der Schloßstraße mache ich gerne etwas Werbung.

10. Sonntag die Kinder in der Bücherei anmelden

Die öffentlichen Bibliotheken  in Bentheim und Gildehaus  sind ein tolles Angebot für Leseratten, das übrigens ehrenamtlich geleistet wird.  Sonntag früh besteht in Bentheim wieder die Chance fürs Ausleihen.

11. Die Konferenz

Samstag rollt der Ball wieder in der Liga. Richtig Spaß machen kann die Konferenz in großer Runde, zum Beispiel in dieser bekannten Bentheimer Lokalität.

Teil III der „50 Dinge…“ folgt demnächst. Über Vorschläge per E-Mail oder Kommentarfunktion freut sich der Verfasser.

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Bentheim feiert – und wie!

(Fast)  ganz Bentheim ist in Feierlaune! Und wieder einmal war der Montag ein Höhepunkt der Festwoche beim Stadtschützenfest.

Gut gelaunt ging es um 8.00 Uhr für die Lötkenträger zum Bad.

Bereits zu früher Stunde war die Anteilnahme der Bevölkerung groß. Das galt dann um so mehr beim Bunten Zug durch die Stadt in den Nachmittagsstunden.

Der Königsball im Festzelt dürfte alle Erwartungen an einen  feierlichen Ball erfüllt haben. Das Zelt in Bentheimer Farben prächtig geschmückt und proppevoll mit gut gelaunten Bentheimern. Und die  Band verstand es hervorragend, jedem Musikgeschmack   gerecht zu werden. Da begann dann schon einmal ein Set mit einem Tango und endete mit einem Stonessong. Das war gekonnt und eine ständig so gut gefüllte Tanzfläche habe ich selten erlebt. Bis weit in den Dienstag hinein wurde gefeiert…

Zeit zum Ausruhen gibt es nun bis zum Königsbier für die Lötkenträger am Donnerstag. Um diesen Herrenabend herum gibt es ja die ein oder andere Anekdote. So sollen sich schon häufiger Frauen mit allerlei List und Raffinesse Kenntnis vom Treiben der ausgelassenen Männerschar beim Herrenabend verschafft haben. Ob sich der Aufwand lohnt, will ich hier nicht verraten.  Aber einen Einblick in die ansonsten im verborgenen liegende Männerwelt an diesem Abend vermittelt ein indiskreter Blick aus luftiger Höhe in den speziellen Herrenbereich, der sich mit vorrückender Stunde immer größer werdender Beliebtheit erfreut:

Und um hier noch ein Geheimnis zu lüften: auf Augenhöhe findet sich an jedem dieser benutzerfreundlichen, hochmodernen und  aus den Niederlanden stammenden Urinale  eine Halterung fürs Bierglas. Wenn das kein Service ist!

Das Foto entstand beim Familientag am Sonntag von der neuen Drehleiter unserer Feuerwehr aus. Danke an die Feuerwehr für diesen Einsatz, an dem besonders die Kinder viel Spaß hatten und danke an Berthold, der uns seine Kamera für dieses schöne Motiv überließ.

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Der Countdown läuft

Eine der jüngsten Bentheimer Bogengemeinschaften hat es geschafft. Der erste Bogen in der Rosa-Luxemburg-Straße  ist pünktlich zum Stadtschützenfest fertig geworden. Als Motiv entschied man sich für die sogenannte „Tittenpyramide“. Das Original fand erst kürzlich wieder seinen Platz als Teil eines Forstparks am Badweg zwischen Bahnhof Nord und dem Bad. Und so präsentiert sich  der Nachbau am Wendehammer der Rosa-Luxemburg-Straße:

Eine ausführliche Erläuterung zur jungen Geschichte der Bogengemeinschaft und zur Historie der „Tittenpyramide“  finden Besucher an der Gemeinschaftshütte im Wendehammer.

Allen Bentheimern viel Spaß beim Start ins Schützenfest!

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Endspurt für die Bogengemeinschaften

Das Schützenfestfieber in Bentheim steigt und die Aktivitäten der Bogengemeinschaften werden im Stadtbild sichtbarer.  Nach Monaten der Vorbesprechungen, Planungen, Vorbereitungen und Arbeiten in den Nachbarschaften geht es jetzt auf die Zielgerade. Einen kleinen Eindruck vermitteln die brandaktuellen Fotos aus der Bogengemeinschaft Rosa-Luxemburg-Straße:

Es werden Pfähle gestrichen, Fähnchen und Tücher in Bentheimer Farben vorbereitet und -man erkennt es in Hintergrund und auf dem folgenden Foto-  Sturmschäden ausgebessert:

Sehr gefreut hat sich eine der jüngsten Bentheimer  Bogengemeinschaften  heute über den Besuch der Offiziere und besonders über  den netten und informativen Kontakt  bei dieser Visite. Und auf den Besuch unseres Bürgermeisters Volker Pannen (er besucht in diesen Tagen alle Bogengemeinschaften) am Freitag freuen wir uns in der Rosa-Luxemburg-Straße ebenso.

Da machen wir sogar ein Fass auf!

 

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Feuerwerke

Ein Feuerwerk war wieder  Höhepunkt des gestrigen Lampionsfestes am Bade. Nachdem in den letzten Wochen das Veranstaltungsprogramm  in unserer Stadt für junge Leute (Stonerock-Festival) und für jung gebliebene Leute (Rock am Pool, Beatles-Coverband) so manches Highlight bot, wurden jetzt auch andere Bedürfnisse bedient. Für jeden Geschmack ist etwas dabei im Veranstaltungskalender und so sollte es auch sein, finde ich.  Am Bad finden sich auch immer sehr viele Gäste ein; gut für den Tourismusstandort Bad Bentheim. Und wenn demnächst beim Weinfest auf dem Herrenberg wieder kräftig geschunkelt wird, dann kann man sich mitfreuen über die allseits gute Laune. Vom alten Fritz war in der letzten  Woche in den Medien die Rede, er wurde umgebettet. Zu Lebzeiten prägte er den zutreffenden Satz „Jeder soll nach seiner Facon selig werden“. So isses!

Ein musikalisches  Feuerwerk erlebten  am Freitag   6500 Menschen, darunter zwei Bad Bentheimer, beim Open-Air in der Bonner Museumsmeile. Die französische Sängerin ZAZ begeisterte und bezauberte in einem vielumjubelten Konzert. Gypsy Jazz, Chanson, orientalische Einflüsse und Pop und Rock waren die Zutaten für ein unvergessliches Konzerterlebnis. „Piaf des Blues“  ist der Versuch einer Einordnung, trifft es aber nicht. Zu vieleitig, viel zu unverwechselbar  und eigen ist ZAZ.  Viele kennen  ihren bekanntesten Song „Je veux“, der an diesem Abend gleich zwei Mal gespielt wurde. Die Energie dieser Musik und die damit verbundene gute Laune wird in diesem Stück besonders deutlich, finde ich.

Das Publikum  war bunt wie die Musikmischung. Musikbegeisterte aller Generationen von der 12-Jährigen, Jugendliche bis zu ganzen Familien liessen sich in den Bann der Sängerin und ihrer ausgezeichneten Band ziehen.  Die nächsten Gelegenheiten, um in den Genuss eines ZAZ-Konzertes zu kommen sind am 31. August in Hamburg (Trabrennbahn Bahrenfeld) und am 5. November in Leverkusen.  Voraussetzungen für einen großen Konzertabend: Sinn für diese Musik und gute Laune. Französischkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich, denn ZAZ-Konzerte sind universell.  Vielleicht sieht man sich ja!?

Interessant auch unter anderem wegen der Musikeinspielung: www.zazofficial.com/de

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Auch das Stadtschützenfest rückt näher

Gesprächsthemen sind in diesen Tagen  je nach Interessenlage: das  Stadtschützenfest (Bögen, wer wird König?), die Kommunalwahlen (wer kandidiert für den Stadtrat?)  und …… natürlich  das Wetter (mies). Die tröstenden Worte „gut für den Garten“  erreichen mich inzwischen nicht mehr. Was zuviel ist,  ist zuviel! Hier ein Eindruck aus der Ochtruper Straße, aufgenommen heute morgen um 9 Uhr:

Die Vorbereitungen auf das Stadtschützenfest in Bentheim  laufen sichtbar auf Hochtouren. Die Konturen der Bögen werden deutlicher- Zunächst  standen in vielen Bogengemeinschaften an diesem Wochenende Grillfeste auf dem Programm. Die Bogengemeinschaft Rosa-Luxemburg-Straße (die Bogengemeinschaft mit dem modernsten Anschlagkasten- siehe Blog am  3. Juli )  traf sich in einer schön hergerichteten Doppelgarage. Alteingesessene Bogengemeinschaften verfügen bekanntlich über  wetterfeste Räume, die gerade in diesem Sommer nützlich sind.

Hier  einige aus meiner Sicht besonders gelungene Beispiele, ebenfalls heute früh im Regen aufgenommen. Zunächst die „bescheidene Hütte“ der Bogengemeinschaft Heimstätte (www.bg-heimstaette):

An der Ecke Stegehoek/Südstraße (www.laed.com/stegehoek) finden wir diese schöne Unterkunft:

Und die Bogengemeinschaft An der Müst trifft sich an traditioneller Stelle:

Auch der Wahlkampf  für  die Stadtrats- und Kreiswahlen nimmt allmählich Fahrt auf. Samstag Vormittag waren SPD und CDU mit Infoständen am K+K-Markt in der Südstraße vertreten. Es gab Prospekte, Kugelschreiber und Süßigkeiten für die morgendlichen Einkäufer, die durchweg freundlich auf das massive Auftreten der Kandidaten reagierten. Das wird hoffentlich so bleiben. Bei allem Verständnis für eine weit verbreitete Politikverdrossenheit bleibt es doch festzustellen, dass es bei den Kommunalwahlen um die Themen aus unserer nächsten Umgebung geht. Um den Grundschulbau, Kindergärten, Ausbesserungen der Straßen und Gehwege und ähnliche Themen, die uns direkt betreffen.

Infostände gehören nun einmal dazu. Sie verdeutlichen Standpunkte, machen die Kandidaten bekannt und sorgen für eine hoffentlich gute Wahlbeteiligung.

Sehr gefallen hat mir trotzdem die Aussage eine älteren Bürgerin: „…aber glaubt mal nicht, dass sich die Leute von einem Infostand in ihrem Urteil beeinflussen lassen“.

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„Das ist ja gruselig!“

Vielen Menschen „wird es gruselig“, wenn in diesen Tagen die Rede auf das Wetter kommt. Einen anderen, durchweg angenehmeren Grusel erlebten heute am späten Abend über 40 Kinder bei der alljährlichen Nachtwanderung des Kinderschutzbundes im Rahmen des Ferienpasses.

Los ging es um 21 Uhr  am SVB-Jugendheim in der Gutenbergstraße. Bei einbrechender Dunkelheit ging es durch die Große Maate und den Tüschenbrook in Richtung Hagelshoek. Mitten im Wald bei vollkommener Dunkelheit dann die Überraschung, nämlich ein Steinzeitmensch, der sich nur mit Grunzlauten verständig machen kann und mit Fackeln jongliert:

Nach diesem Erlebnis waren es nur noch 15 Minuten durch den stockfinsteren Wald bis zum Dorfgemeinschaftshaus Sieringhoek. Für einige der Kinder durchaus eine kleine Mutprobe wie bereits vorher die Begegnung mit dem „Steinzeitmenschen“, die jedoch mit gewissem Stolz  bestanden wurde. Und für den Kinderschutzbund  eine Bestätigung des eigenen  Mottos und Anspruchs,  nämlich „Kinder stark machen“. Auch kleine Schritte gehören dazu. Erst recht, wenn sie im Dunkeln und ohne Eltern zurückgelegt werden.

Die Würstchen beim Grillen am Lagerfeuer schmeckten besonders lecker. Dann wurden noch zusammen mit den Eltern erneut die Vorführungen des Feuerschluckers bestaunt:

 

Und hier die Namen der heute mutigsten Kinder der Stadt:   Melissa, Andelina, Niklas, Luca; Robin, Leonie, Majy, Adam, David, Julia Leni, Julius, Jakob, Femke, Nathalie, Tim, Elin, Faye, Luca, Simon, Marlon, Simon, Jennifer, Lara, Marlen, Laura, Julia, Ida, Morris, Finn, Paul, Malvin, Sandra, Andreas, Ryan, Nicklas, Daniel, Andrea-Selina, Steffen, Jennifer, Marilou

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Für uns solls rot-gelbe Röschen regnen!

Kurze Vorabinformation für alle Blogleser außerhalb der Burgstadt: in Bentheim steigt  in diesen Tagen merklich das Schützenfestfieber. Schließlich können wir dieses außergewöhnliche Ereignis nur alle fünf bis sieben Jahre feiern.

Und zum Stadtschützenfest gehören unbedingt zigtausende von Papierröschen, die später die gesamte Stadt und die Bögen schmücken werden. Selbstverständlich in den Bentheimer Farben. Während in den Bogengemeinschaften fleißig an den Bögen gebaut wird, läuft gleichzeitig mit großem Einsatz die Röschenproduktion. So wie gestern  Abend in der Bogengemeinschaft Rosa-Luxemburg-Straße, genauer in unserem Wohnzimmer. Draußen ist es einfach zu ungemütlich.

Die gute Laune ist allen Bogengemeinschaften zu wünschen – und endlich besseres Wetter!

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Festival 1974

Am 10. Juli habe ich in diesem Blog eine kleine Serie mit Berichten zu den Rockfestivals auf und an der Freilichtbühne in den Jahren 1973 bis 1977 gestartet. Die Resonanz auf den ersten Beitrag zum Festival 1973 war einfach super. Vielen Dank dafür!

Im August soll es in einem ausführlichem Beitrag um das Festival 1974 gehen. Dazu wieder eine Preisfrage. Wer kann mindestens drei Bands nennen, die 1974 aufgetreten sind? Antworten bitte bis spätestens 14. August per E-Mail: familie.porepp@t-online.de

Zu gewinnen gibt es wieder ein Treffen mit Drinks und einen nostalgischen  Rückblick auf die Bentheimer Festivaltradition. Viel Spaß beim Nachdenken, Rätseln und Recherchieren!

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