Welch ein prächtiger Auftakt für die 49. Bundesliga-Saison gestern abend in Dortmund!
Nach Wochen der Abstinenz sollte es tatsächlich wieder losgehen mit dem samstäglichen Spektakel. Mit Toren, Sensationen, mit Vorfreude, Siegestaumel, Enttäuschungen. In jedem Fall mit vielen Emotionen und Spaß an der „schönsten Nebensache der Welt“, die überhaupt nicht immer nebensächlich ist.
Der Rahmen war genau richtig: Eröffnungsspiel meines HSV gegen den schon wieder überragenden Vorjahresmeister aus Dortmund. Ein warmer Sommerabend im Westfalenstadion. Die Atmosphäre rund um das Stadion, egal ob am Stadion Rote Erde, an der Reithalle oder bei Strobels, war wie immer hervorragend. Schon Stunden vor dem Spiel lagen sich friedliche Fans aus beiden Lagern beim kühlen (alkoholfreien) Pils in den Armen:
Die Show des DFB (oder vom Ligaverband?) vor dem Spiel war kurzweilig und nett. Ob die von einem Opernsänger vorgetragene Nationalhymne am Ende des 15-Minuten-Events angemessen ist, muss jeder selbst entscheiden. Spektakulär war an diesem Abend die Stimmung im Stadion:

Und spektaklulär und meisterhaft war der Auftritt des BVB. Für meine Mannschaft gab´s da diesmal nichts zu holen. Es war eine gelungene Revanche des BVB für die Niederlagen der letzten Jahre in Hamburg. Auf die Neuauflage dieses Klassikers am 21. Januar kann man sich jetzt schon freuen. Ich bin jedenfalls wieder dabei.






Für mich war es eine Riesensache, denn ich war wahrscheinlich der größte Fan der Gruppe Frumpy weit und breit. „Frumpy Live“ und „By the way“ liefen dauernd auf meinem Telefunkenplattenspieler. Im Juni erwarb ich (übrigens meistens bei GOVI im Versand oder im Laden in der Wandsbeker Chaussee, wenn sich noch jemand daran erinnert) dann „Atlantis“, die erste LP der Nachfolgeband von Frumpy. Als Headliner waren dann noch Earth & Fire aus Holland und Sandy Coast angekündigt. Daneben die lokalen Bands Omega aus Schüttorf/Bentheim und Moloch aus Rheine.
