Soll das witzig sein? Realsatire im Sommerloch

Gleich zu Beginn der Sommerferien erreichen uns Meldungen aus dem Reich des sogenannten Sommerlochs. In diesem Jahr ist es nicht das sensationelle Foto eines Problembären namens Bruno und auch nicht die Sichtung des hinterhältigen Kaimans Sammy. Es gibt auch nichts Neues von meiner Lieblingssommerlochstory, nämlich der Eingemeindung Mallorcas („Palma heißt jetzt Palmenhausen“). Nein, auf Meldungen dieses Kalibers müssen wir -vorerst- verzichten. Dafür werden wir in diesem Sommer mit Realsatire unterhalten. Und das gleich mehrfach.
Realsatire Nummer 1: Der russische Präsident bringt den Fifa-Präsidenten Blatter als Kandidaten für den Friedensnobelpreis ins Gespräch. Lupenreine Präsidenten unter sich, Vetter in Wirtschaftsfragen, Brüder im Geiste sind es eben.
Realsatire Nummer 2: Endlich wird ein Treppenwitz der deutschen Sozialpolitik, der in Bayern ausgeheckt wurde, als solcher erkannt und höchstrichterlich gestoppt: Das Betreuungsgeld, auch Herdprämie genannt, wird nicht mehr gewährt. Mit dieser Prämie wurde doch tatsächlich die Nichtinanspruchnahme einer Sozialleistung, nämlich eines KiTa-Platzes, finanziell honoriert.
Und dann erfahren wir noch, dass der ehemalige Finanzminister Varoufakis („Minister no more“)schon seit Jugendtagen Nina Hagen vereht, als Kind fließend deutsch sprechen konnte und sich an irgendwelche Stinkefinger nicht mehr erinnern kann. Wer hätte das gedacht? Und wer verschwendet Papier dafür?
Bei solchen und ähnlichen Meldungen fragt man sich doch tatsächlich, ob das wahr sein kann oder wahr sein darf. Meine Meinung: könnte stimmen, dürften aber eigentlich nur Witze sein. Lachen möchte ich lieber über Sommerlöcher, die sich auf Mallorca auftun!
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Rund ums Rathaus: Gesprächsbedarf vor den Sommerferien

Es wird Zeit für einen neuen Blogeintrag, denn in den vergangenen Tagen gab es durchaus einige Entwicklungen, die kommentiert werden sollten.
Da wäre zum Beispiel die Ratssitzung am Mittwoch, bei der es bekanntlich um den Umbau des städtischen Gebäudes in der Ochtruper Straße 40 ging. Hier könnten künftig unter anderem vorübergehend Flüchtlinge untergebracht werden, für die kein anderer Wohnraum in der Stadt zur Verfügung stehen würde. Der Umbau kann aus verschiedenen Töpfen gefördert werden, sodass der Stadthaushalt lediglich mit 78.000 € belastet würde und diese Summe würde sich durch weitere Zuschüsse künftig noch erheblich verringern. Keine Ratsfrau und kein Ratsherr hat sich die Entscheidung leicht gemacht, viele Beratungen gingen voraus und am Ende stimmten SPD und Grüne geschlossen dafür und die CDU am Ende und nach einer Sitzungsunterbrechung doch noch dagegen. Das ist natürlich zu akzeptieren und hätte auch kein weiteres Nachspiel, wenn aus der CDU heraus nicht noch nach einem Wortbeitrag der Grünen vehement und emotinal betont worden wäre, dass natürlich keinerlei Feindlichkeit gegenüber Flüchtlingen im Spiel wäre. Selbstverständlich will ich keinem CDU – Ratsmitglied Ausländerfeindlichkeit oder ähnliches Gedankengut unterstellen, würde mich sogar energisch bei solchen Behauptungen dagegen verwahren. Gleichwohl bleibt es zweifelhaft und zumindest unglücklich, wenn das Nein gegen die Flüchtlingsunterkunft an dieser Stelle unter anderem mit der Lage des Gebäudes zwischen zwei Hotels begründet wird. Das kann doch nicht wahr sein! Seit Jahren werden an dieser Stelle Flüchtlinge und Obdachlose untergebracht, es gab keine Probleme und warum auch!?
Eine Hiobsbotschaft wäre es ebenfalls, wenn tatsächlich der angekündigte ICX-Halt an unserem Bahnhof gecancelt werden sollte. Ich kann noch nicht glauben, dass hier das letzte Wort gesprochen wurde und setze auf gemeinsame Initiativen der Region einschließlich Rheine und Osnabrück sowie aus den Niederlanden. Unsere ehemalige Grenzregion hat sich über Jahrzehnte aus der Randlage herausmanövriert und soll jetzt wieder von einer wichtigen Entwicklung abgekoppelt werden? Politik und Wirtschaft müssen reagieren und ich bin sicher, sie werden es nachdrücklich tun.
Erfreulicher ist dann noch die Rosentaufe der neuen Kordesrose „Bentheimer Gold“. Als langjähriger Kordeskunde und erst recht als Bentheimer wird diese Rose bald im heimischen Garten blühen: Bentheimer Gold neben Westerland, Lichtkönigin Lucia, Diamant und White Roadrunner. Welch eine Nachbarschaft!
Und dann wäre natürlich noch das Gourmetfest an diesem Wochenende. Erstmals in der Wilhelmstraße und dies keinesfalls zur Zufriedenheit der Besucher. Es gab reichlich Wein, aber wo waren die Stände, um sich Gourmetfreuden hingeben zu können? Vielleicht ist der Herrenberg doch ein geeigneterer Ort für Events dieser Art? Der Bentheimer Evergreen „Wilhelmstraße“ geht in eine neue Runde. Viel Spaß!
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Sehenswerte Ausstellungen zum Stadtjubiläum

Die Fotoausstellungen zum 150. Stadtjubiläum sind ein guter Beitrag zum Stadtjubiläum und sehenswert! Das gilt aus meiner Sicht zunächst für die Ausstellung im Treff 10 in der Kirchstraße. Dabei sind es nicht die schon aus vielen Ausstellungen und Publikationen bekannten Fotos, beispielsweise der Burg, die das Interesse wecken. Darauf wurde zu Recht verzichtet. Vielmehr sorgen bisher unbekannte Fotografien und Dokumente für nostalgische Erinnerungen, vor allen Dingen aber für eine auch wörtlich zu nehmende neue Sicht auf erfreuliche oder weniger gelungene Entwicklungen und im Endeffekt im besten Fall für eine Orientierung in der weiteren Stadtentwicklung.
Ein Beispiel hierfür ist ein Plan zur Stadtentwicklung aus dem Jahr 1950. Tatsächlich wurden Teile dieser Planung umgesetzt wie beispielsweise die Bebauung der Gebiete Breteler, Tüschenbrook und Heetlage. Nicht realisiert wurde der Plan, von Herbers Kurve aus eine Umgeheungsstraße quer durch den Süden, ganz knapp am Freibad vorbei zur B 403 zu bauen. Staunend nimmt man von diesen frühen Planungen Kenntnis, die doch gewisse Parallelen zu Plänen aufweisen, die erst vor wenigen Jahren bei der Stadtentwicklungsplanung „Bad Bentheim 2020“ von externen Verkehrsplanern präsentiert wurden:
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Die Zeit des Nationalsozialismus wird zwar nicht ausgespart, bedarf aus meiner Sicht jedoch noch einer späteren ausführlicheren und professionellen Aufarbeitung. Ein ungültiger Stimmzettel aus dem Jahre 1933 ist ein bisher nicht gesehenes Dokument.
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Etliche Fotos wecken besonders für die Älteren Erinnerungen. Ein Beispiel ist das Foto des Turnsaals der alten Grund- und Volksschule, an den ich selbst noch mehr oder weniger gute Erinnerungen habe.
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Das alte Werbeplakat der Freilichtbühne und das Plakat für den Stones-Auftritt in Westenberg, das ansonsten einen Ehrenplatz im Rathaus hat, gab es nur am Eröffnungstag zu sehen:
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Bentheimer sollten einen Besuch der Ausstellung in den nächsten Wochen nicht versäumen und genügend Zeit einplanen.

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Liebe ohne Leiden? Nicht beim HSV!

18 laute Jubelschreie erschütterten gesten Abend Bad Bentheim. Zwar dürften sich zusätzlich etliche verbliebene Freunde, Sympathisanten und Familienangehörige mitgefreut haben. Aber 18 Mal wog die Sache wesentlich schwerer: 18 Bentheimer bekennen sich mit einer Mitgliedschaft zum Hamburger Sportverein „HSV“.
Es ist wohl besonders dem neuen Trainer zu verdanken, dass eine Saison mit überwiegend grottenschlechten sportlichen Leistungen und einem anhaltenden Missmanagement in der Führungsebene nicht mit dem Abstieg endete. Es bleibt mal wieder nur die Hoffnung auf Besserung. Deutliche Anzeichen dafür gibt es wenige. Ein belesener HSV´er ziterte dieser Tage treffend Nietzsche: „Die Hoffnung, sie ist in Wahrheit das Übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert“.
Meine Erwartung: Uhr abbauen, Dino in die ewigen Jagdgründe schicken, dem Trainer und mit neuen Leuten verstärkter Mannschaft vertrauen.
Die letzten Wochen haben den HSV´ern viele Nerven gekostet. Drei Beiträge aus Fanforen und Blogs, von lustig bis erschütternd, sollen das hier dokumentieren:
Lösungsorientiert postete ein Adis A. „Ich hätte da eine Idee. Also bei uns auf dem Balkan ist es so: Immer wenn ein Topklub absteigen soll, wird die Liga einfach vergrößert und der Klub braucht nicht abzusteigen. Das Problem ist gelöst!“ Nun ist der HSV kein Topclub mehr, aber immerhin noch einer der großen Traditionsvereine und könnte von dieser unkonventionellen Lösung profitieren.
Eine Begründung für den Nichtabstieg findet dieser Schreiber: „Zu wenig bekannt ist, dass die Bundesligazugehörigkeit des HSV direkt mit der Atomuhr in Braunschweig gekoppelt ist. Da diese der Taktgeber aller anderen Uhren ist, würde die Zeit bei einem Abstieg angehalten. Was das bedeutet, kann sich jeder ausmalen.“
Manche Leute haben die Raute nicht nur im Herzen (wo sie hingehört), sondern auch da, wo normalerweise der Verstand beheimatet sein sollte. Der fleißige Forenschreiber D_J postet einige Stunden vor den entscheidenden Spiel gestern: „Meine Frau ist gerade ausgerutscht, Oberschenkelhalsbruch. Ich hoffe doch sehr, dass dieses kein schlechtes Zeichen für heute Abend ist“.

Nur der HSV!
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Perlen im Veranstaltungsangebot der Stadt Bad Bentheim: Kunstmarkt und Büchermarkt

Der Kunstmarkt in der Burganlage erweist sich wieder einmal als Veranstaltungsperle unserer Stadt. Mit einigen neuen Ideen und neuen Kooperationspartnern im Orgateam gelingt eine Weiterentwicklung mit mehr Ausstellern und darunter deutlich mehr Kunstgewerbe. Die beste Idee aus meiner Sicht ist das Mitmalangebot von Ingrid Berkemeyer (Foto 2), das mit der Flüchtlingshilfe auch noch einem guten Zweck dient. Gelungene Mitmachaktionen gab es zwar auch schon in den vergangenen Jahren, so farbenfroh ging es dabei jedoch nocht nicht zu.
Bei dieser thematischen Ausrichtung kann sicher kein Massenendrang wie beim Weihnachtsmarkt, den Ritterspielen oder anderen Großveranstaltungen erwartet werden. Die Idee, einen Büchermarkt als ergänzendes Angebot anzubieten, dabei auch noch die Wilhelmstraße einzubeziehen und so einen zusätzlichen Anreiz zum Wochenendausflug nach Bad Bentheim zu geben ist eine ausgezeichnete Idee. Im Gegensatz zu den letzten Veranstaltungen wurde bei der Gestaltung auch gleich der Bereich am Bismarckplatz einbezogen. Ob es sich bewährt, ausschließlich professionellen Buchhändlern die Beteiligung anzubieten ist sicher diskussionswürdig.
Fazit: Gute Aussichten für die Weiterentwicklung des Konzeptes mit Kunst-, Kunstgewerbe und Büchermarkt. Vielleicht noch Luft nach oben zum Beispiel beim Marketing und wie immer bleibt die Hoffnung auf gutes Wetter. Der Kunstmarkt ist heute noch bis 18 Uhr geöffnet.
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Das Historienspiel zum Stadtjubiläum ist ein Glücksgriff

„Wer ist eigentlich nicht hier?“ dürften sich viele Besucher gestern Abend auf der Freilichtbühne bei der ausverkauften Premiere des Historienstücks „Gertrud“ und beim Empfang zum Stadtjubiläum gefragt haben. Wer nicht dabei war, hat in jedem Fall etwas verpasst.
Nämlich zunächst einen Empfang im Festzelt auf dem Funkerplatz an der Bühne. Kurze Redebeiträge, noch kürzere musikalische Vorträge und dafür reichlich Häppchen und Sekt gab es. Sehr bescheiden, dennoch kurzweilig und dem zugegebenermaßen nicht weltbewegenden Anlass „150 Jahre Stadt Bentheim“ durchaus angemessen.
Als Glückgriff für die Zuschauer und Organisatoren erwiesen hat sich die Wahl des eigens für dieses Jubiläumsjahr geschriebenen und eingeübten Stückes „Gertrud“ für drei Aufführungen auf der Freilichtbühne. Riesige Anerkennung verdienen alle daran Beteiligten vom Autor, Regisseur über die Freilichtbühnenspielschar bis zu den erstmals auf der Bühne agierenden Darstellern aus der Stadt. Mit enormen Können und Einsatz (angesichts des Probenplans musste nicht nur ich passen) haben sie sich den Applaus verdient. Hingehen lohnt sich. An den beiden folgenden Samstagen besteht noch die Gelegenheit dafür.
Ein Glücksgriff ist das Historienspiel auf der Bühne aus meiner Sicht aus einem weiteren Grund. Mehr als jedes andere denkbare, vielleicht sogar eingekaufte Event verdeutlicht das Historienspiel vielleicht auch inhaltlich, stärker aber noch durch die Realisierung durch Bentheimer Bürger ganz besondere Werte: Bürgerengagement, Zusammenhalt, Gemeinsinn und kulturelle Aktivitäten sind gemeint. Werte, die gerade bei einem Stadtjubiläum herausgestellt werden dürfen, weil sie in die Zukunft weisen. Und mit dieser Intention und diesem Ergebnis lohnt sich dann auch ein Stadtjubiläum zu feiern. Mit irgendeinem, möglicherweise sehr populären Großevent wäre dieses Ergebnis niemals zustande gekommen.
Freuen wir uns auf die kommende Ausstellung zum Stadtjubiläum, die vielleicht -hoffentlich- ebenfalls nicht den Verlockungen des Nostalgischen erliegt, sondern Perspektiven eröffnet.
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Endlich neue Perspektiven für die Wilhelmstraße

„Wunder gibt es immer wieder“. Der Schlagertext trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf und dieses Mal mit Blick auf eines der Bentheimer Topthemen der vergangenen Jahre. Gemeint ist die Wilhelmstraße oder genauer die Entwicklung im östlichen Bereich zwischen Kipkerstiege und Bismarckplatz.
Wenn schon eine Einzelhandelsentwicklung im klassischen Stile nicht mehr realisitsch erscheint und auch große Lösungen wie von Gutachtern empfohlen mindestens zeitnah nicht umgesetzt werden können, so zeichnen sich dennoch neue Perspektiven ab: Zwei Gatronomieprojekte, nämlich „Die alte Kneipe“ (Foto 1) und das Restaurant „Mont“ (Foto 2) werden demnächst öffnen. Beim Tag der Städtebauförderung am vergangenen Wochenende konnte sich nun auch die Öffentlichkeit davon überzeugen, mit welchem Know-How, Gespür für Materialien, Ausstattung und Lage (siehe auch Foto 3) sowie finanziellem Aufwand diese Objekte saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Eine unverhofft große Bereicherung für Bad Bentheim, für den Tourismusstandort, für diese Innenstadtlage und für viele Bentheimer als potentielle Gäste und Kunden!
Die Erwartung dürfte auch sein, dass sich ein zusätzlicher Frequenzbringer für die Innenstadt und besonders die Wilhelmstraße in diesem Abschnitt etabliert. Und im günstigsten Fall ein Signal für weitere Sanierungen, Umbauten, Neueröffnungen und andere Aktivitäten.
Weitere Entwicklungen in diese Richtung sind absehbar. Neben diesen und möglicherweise weiteren Projekten durch diesen und andere Investoren, egal ob aus der Stadt heraus oder von Außen, müssen auch Stadtrat und Verwaltung ihre Beiträge leisten. Mit der gelungenen Straßensanierung und der Sperrung ist es nicht getan. Der ein oder andere Missstand könnte behoben und die Stadt durch vielerlei Aktivitäten lebendiger werden. Das ist es doch, was auch viele Bentheimer bisher vermissen!
Hinderlich wäre es dagegen, wenn Entwicklungen blockiert würden und Pessimismus sich breit machen würde. Zurück zum Schlagertext: „Wunder gibt es immer wieder – Wenn sie dir begegnen, musst du sie nur sehen“.
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Doci stellt aus

Doci stellt aus! Zusammen mit Freunden und unter dem Titel „Lucy in the sky“. Nach der gelungenen multimedialen Eröffnung am vergangenen Freitag ist an diesem und den folgenden Wochenenden die Gelegenheit günstig, um in aller Ruhe Bilder, Collagen, Skulpturen und mehr zu betrachten und darüber hinaus mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.
Das Haus Westerhoff ist ohnehin der ideale Ort für Ausstellungen und in diesem Fall auch für die damit verbundenen Begegnungen. Es gibt Kunst zu erleben, und zwar nicht im stillen Kämmerlein (Museum), sondern im direkten, persönlichen Bezug zu den kreativen Künstlern und anderen Sympathisanten und Interessierten.
Mir gefallen Docis reizvolle Collagen ebenso wie die Bilder rund um das quitschlebendige Bentheimer Landschwein. Der Kontrast zum inzwischen bekannten Projekt „Batavia“ und die damit verbundenen Bilder bringen Spannung in die Ausstellung. Und auch Jochen Grebes Arbeiten und der damit verbundene Hinweis auf das Projekt „Kunst und Heimatkunde“ sind aus meiner Sicht überaus gelungen. Übrigens: unter kunst-und-heimatkunde bei Facebook und als Homepage kann man sich weiter dazu informieren.
Viel Spaß bei der Ausstellung. Und vielleicht sieht man sich ja dort spätestens bei der Finissage am 17. Mai.
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Endlich: Eigenes KFZ-Kennzeichen für die Burgstadt!

Eine überraschende, gleichwohl erfreuliche Mitteilung erreicht uns heute aus dem Berliner Bundesministerium für Verkehr:
An KFZ-Halter mit Erstwohnsitz in Bad Bentheim werden statt des bekannten „NOH“-Kennzeichens jetzt Autokennzeichen mit dem Kürzel „BB“ für Bad Bentheim ausgegeben.
Diese Entscheidung wurde im Zuge der deutschlandweiten Kennzeichenliberalisierung getroffen. „BF“ für Burgsteinfurt und „AH“ für Ahaus waren nur ein Startsignal für die Regionalisierung auch im Kennzeichenwesen. Jetzt sind die Bentheimer dran.
Und es kommt noch besser, denn es gibt einen Sonderbonus für uns Bentheimer: KFZ-Halter aus dem Innenstadtbereich (es ist die Rede von Mitgliedern der Bogengemeinschaften östliche Wilhelmstraße, WAKAFE und Schloßstraße sowie selbstverständlich den Burgbewohnern)wird das Recht eingeräumt, dem „BB“ ein weiteres „B“ im Kennzeichen zuzufügen. Das zusätzliche „B“ steht für Burg. Deren komplettes Kennzeichen liest sich also wie folgt: „BB-B“ für Bad Bentheim-Burg.
Toll!
Die Umsetzung erfolgt angeblich ab sofort, unerzüglich sozusagen. Und die ganz offizielle Verkündung wird im nächsten Bundesanzeiger erscheinen.
Übrigens: Gildehausern wird nur in begründeten Ausnahmefällen und auf Antrag die Befreiung von der Kennzeichenpflicht „BB“ gewährt. Nähere Auskunft erteilt die Zulassungsstelle unter der Telefonnummer 05921 01 04 20 15.

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Bahn frei für Bad Bentheim!

Es wurde beschlossen und verkündet: Bald werden Personenzüge quer durch die Grafschaft rollen. Nordhorn und die Niedergrafschaft werden wieder ans Schiennetz angeschlossen. Eine gute Entscheidung für die Grafschaft. Und eine gute Entscheidung für Bad Bentheim, für den Verkehrsknotenpunkt Bad Bentheim. Und die Grundlage für eine umfassende Um- und Neugestaltung des näheren und weiteren Bahnhofumfeldes ist damit gegeben.

Einmal mehr wird deutlich: Von einem Stillstand in der dynamischen Stadtentwicklung der letzten Jahre kann überhaupt keine Rede sein.

Zwei weitere Beispiele für die unverändert  positive Entwicklung der Stadt:

1. Das soziokulturelle Zentrum „Treff 10“ ist fertig gestellt, eröffnet und wird jetzt sicher intensiv durch viele verschiedene Gruppierungen aus allen Altersgruppen, von Vereinen und Gemeinschaften genutzt. Die Eröffnungswoche weist den Weg: Rockkonzert, Poetry Slam, Kindertheater, Kulisse und Jazzkonzert. Und dazu natürlich ein gut besuchtes Jugendhaus. Ein Superlativ ist angebracht: Ein herausragender Impuls für das kulturelle und soziale Leben in der Stadt!

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2. Das Wohnbauprojekt in der Marktstraße ist ebenfalls Beweis für die  Weiterentwicklung der Stadt. Noch stehen einige der in die Jahre gekommenen Wohnblöcke. Sie werden wohl in nächster Zeit den modernen, energetisch optimal ausgerüsteten Gebäuden weichen. Weiterhin wird dank dieses erneuten hervorragendeen Engagements des Bauvereins günstiger Wohnraum zur Verfügung stehen. Und das in einem neu gestaltetem Wohnumfeld. Eine Quartiersentwicklung, wie wir sie uns nur wünschen können!

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Weitere städtebauliche Entwicklungen beispielsweise im Westen der Stadt mit der Gildehauser Straße zeichnen sich ab. Auch die Schulstrukturplanung wird uns in Bentheim beschäftigen. Gute Perspektiven, meine ich.

 

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