Archiv der Kategorie: Bad Bentheim

Kreativwerkstätten-Ein tolles Angebot für Kinder

Ritterspiele, Mittelalterlicher Markt, Kunstmarkt, Musical Night, Oldtimertreffen, Stonerock, Aktionstheater am Ritterstein oder das Food Truck Festival am vergangenen Wochenende. Die Liste der Veranstaltungen am Ort ließe sich leicht fortsetzen. Gäste und Einwohner können sich gleichermaßen über das attraktive und vor allen Dingen zu der Stadt passende Angebot freuen. Aus meiner Sicht erfreulich: Rämmi Dämmi, billige Animation, reine Werbe- und Verkaufsveranstaltungen sind nicht dabei. So kann es weitergehen!

Eher im Verborgenen glänzt ein ganz neues Angebot für Kinder und teilweise auch für Jugendliche. Gemeint sind  Kreativwerkstätten im Haus Westerhoff. Die zwölf eintägigen Workshops laden zum Arbeiten mit Speckstein oder Pappe ein. Silberschmiede- und  Druckworkshops finden sich im Programm wie auch Fadenkunst und Acrylmalerei. Das Angebot der Musikakademie Obergrafschaft und der Stadt Bad Bentheim ist vielseitig und findet in den sehr geeigneten und aus den etablierten Radierwerkstätten bekannten  Räumlichkeiten statt. Vor allen Dingen werden den Kindern und Jugendlichen im besten Smartphone-, Computer- und Spielkonsolen- und heraufziehenden Netflixalter Freiräume für kreatives Gestalten angeboten. Wer immer das stundenlange, einseitige und vereinzelnde daddeln und konsumieren an und mit diesen Medien  kritisch sieht, kann sich über die Kreativwerkstätten an den Wochenenden im Haus Westerhoff freuen und seinen Einfluss, sofern noch vorhanden, nutzen und die Kinder dort anmelden, gegebenenfalls für Fahrdienste zur Verfügung stehen und sich einfach auch interessieren. Bei einem Mutter-Tochter Kurs „Silberschmiede“ ist auch Mitmachen angesagt.

Eigentlich sollte die Nachfrage groß sein, denn bei Ferienpassangeboten im Kreativbereich können sich andernorts die Anbieter über mangelnde Anmeldezahlen besonders der jüngeren Kinder und Jugendlichen nicht beklagen. Sehr erfreulich ist aus meiner Sicht auch die Tatsache, dass Familien mit niedrigem Einkommen über Gutscheine für Bildung und Teilhabe und den Bentheimer Familienpass die teilweise nicht sehr günstigen Teilnehmergebühren erheblich senken können. Kein Kind muss aus finanziellen Gründen draußen bleiben!

Info für die Leser/-innen dieses Blogs: Ausführliche Beschreibungen und Daten gibt es bei der Stadt auf der Homepage (Rathaus-Seite), in den vielerorts ausliegenden Flyern und Anmeldungen nimmt die Musikakademie entgegen.

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„Die niedersächsiche Oberschule – Erfolgsmodell mit Zukunft“

Die Zukunft der Hauptschule und der Realschule, die Einrichtung einer Oberschule und ein Standort für den Sekundar I – Bereich sind bekanntlich aktuelle Topthemen in Bentheim. Die Meinungen, und das ist grundsätzlich ja gar nicht so schlecht, gehen auseinander. Grundlagen für anstehende  Entscheidungen müssen überhaupt noch ermittelt werden. Fakt ist, dass seitens der CDU/FDP die Einführung einer Oberschule (noch) abgelehnt wird während die SPD sich klar pro Oberschule positioniert hat. Soweit und auch im folgenden ist die Situation objektiv beschrieben.

Als seriösen Beitrag zur Debatte möchte ich aus der Drucksache 17/6899 des Niedersächsichen Landtags, 17. Wahlperiode, einige Passagen zitieren und zum Raten einladen. Wer hats gesagt? Auflösung am Ende der zitierten Drucksache!

„Im März 2011 hat der Landtag die Einführung der Oberschule in Niedersachsen beschlossen. Bereits im Jahr ihrer Einführung, zum Schuljahresbeginn 2011/2012, gingen mehr als 130 Oberschulen an den Start. Im laufenden Schuljahr 2016/2017 arbeiten landesweit 256 öffentliche Oberschulen –  ihre Zahl hat sich damit fast verdoppelt….Mehr als jeder zehnte Schüler in Niedersachsen besucht inzwischen eine Oberschule….Im Schuljahr 2015/2016 entschieden sich 21.7 % der Fünftklässler im Anschluss an die Grundschule für den Besuch einer Oberschule. Damit ist die Oberschule nach dem Gymnasium die zweitbeliebteste weiterführende Schulform in Niedersachsen.

Die Oberschulen leisten einen besonders großen Beitrag zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in den weiterführenden Schulen und zur Integration von Kindern ausländischer Herkunft…

Der Landtag stellt fest:

Die Oberschule ist ein Erfolgsmodell.

Zu den Stärken dieser Schulform zählt:

  •  Die Oberschule ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, abschließende Bildungsentscheidungen offen zu halten. Sie bietet alle Abschlüsse des Sekundarbereichs I (Schuljahrgänge 5 bis 10) an. Schülerinnen und Schüler erwerben Qualifikationen, mit denen sie ihren Bildungsweg sowohl berufs- als auch studienbezogen fortsetzen können.
  • ……
  • Die Oberschule bietet auch in ihrer inneren Struktur eine große Flexibilität…..
  •  Die Oberschule arbeitet eng mit berufsbildenen Schulen und Betrieben vor Ort zusammen. Sie bietet vertiefte Berufsorientierung bis hin zur Berufsbildung an.
  •  Der Übergang von der Oberschule auf die gymnasiale Oberstufe eines allgemeinbildenden oder beruflichen Gymnasiums ist reibungslos möglich. Insbesondere die verschiedenen Profile, für die die Schülerinnen und Schüler sich entscheiden, erleichtern den Anschluss an weiterführende Bildungsagebote.
  • Verschiedene Ganztagsmodelle mit Möglichkeiten der Rhythmisierung des Unterrichts sowie sozialpädagogische Unterstützung sind für die Oberschulen seit Einführung selbstverständlich.

……         ……….      …….

Der große Erfolg der niedersächsischen Oberschule innerhalb der ersten Jahre nach Einführung dieser Schulform zeigt, dass das angebotene Modell sowohl die Wünsche und Erwartungen von Kommunen als Schulträger auf der einen Seite als auch die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern bzw. ihrer Eltern auf der anderen Seite erfüllt…… In der Praxis haben die ersten fünf Jahre seit Gründung der ersten Oberschulen in Niedersachsen gezeigt, dass das Grundmodell der Schulform den an sie gestellten Anforderungen in vollem Umfang gewachsen ist…………“

Soweit das Zitat.

Auflösung des Rätsels: Es handelt sich bei diesem flammenden Apell pro Oberschule um den Antrag der CDU – Landtagsfraktion vom 15.11.2016 unter dem Titel „Die niedersächsiche Oberschule – Erfolgsmodell mit Zukunft“, unterschrieben von Björn Thümler, Fraktionsvorsitzender.

Ein weiterer Kommentar zur lokalen Debatte erübrigt sich an dieser Stelle.

Nur ein Hinweis: Auf der Seite des Niedersächsischen Kultusministeriums gibt es umfangreiche und selbstverständlich sachliche Informationen für Interessierte.

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Bentheimer Highlight im Maigrün

Bentheimer Urwald, Totenwald, so nannten wir vor etlichen Jahren das Waldstück nördlich des Kurbades. Hute- und Schneitelwald ist jetzt (wieder) die zutreffende Bezeichnung für das 45 Hektar umfassende Gebiet. Frisches Grün an den geschneitelten Buchen, Baumruinen, dazwischen mächtige Eichen und Totholz, der Hute- und Schneitelwald im Bentheimer Wald ist in diesen Tagen ganz besonders einen Abstecher wert:

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Und für die Nicht-Ortskundigen:

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Frohe Ostern!

Allen Bentheim-Bloglesern wünsche ich frohe Ostern stilecht mit einem Bentheimfoto. Dem Hasen (Foto: W. Jürges) begegnen wir beim Osterspaziergang oder bei anderer Gelegenheit am Kurbadteich.

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Eine gelungene Kulturnacht

„Die Kulturnacht zeigt in diesem Jahr einmal mehr, welche Bedeutung die Kultur für das Leben in unserer Stadt hat: Sie macht sie bunt und vielfältig, sie verbindet die Menschen, sie lädt zu Gesprächen ein-kurz: Sie macht Bad Bentheim lebenswert“….., schreibt die Bürgerstiftung in der Ankündigung der 3. Bad Bentheimer Kulturnacht, die gestern stattfand. Es wurde Wort gehalten!

Etliche Kulturinteressierte fanden sich bereits zur Eröffnung im Sandstein Museum ein. Nach den knappen Begrüßungsreden spielte das „Bentheim Jazztett“; die neueste, wenngleich nicht jüngste Bereicherung der Musikszene der Obergrafschaft. Im Museum am Herrenberg wurde anschließend äußerst kenntnisreich und für die Zuhörer enorm informativ über das Werk von Jacob v. Ruisdael informiert. Höhepunkt des Abends für mich war dann der Auftritt von drei Instrumentallehrern der Musikakademie. Der musikalische Beitrag zwischen Jazz und Pop überzeugte und das besondere Ambiente im Waldecker Zimmer der Burg war ein stimmungsvoller Rahmen hierfür. Im Haus Westerhoff wurden  aktuelle Workshopergebnisse präsentiert, also Beispiele für  das Kreativpotential älterer und jüngerer Teilnehmer der Workshops im Künstlerhaus. So weit meine Erlebnisse bei der Kulturnacht, für die wir uns alle bei der Bürgerstiftung und allen beteiligten Einrichtungen und deren fast ausnahmslos ehrenamtlichen Mitarbeitern bedanken können. Neuauflagen sind aus meiner Sicht sehr wünschenswert.

Und was noch deutlich wurde: Unsere Stadt verfügt über ein außergewöhnlich breites und auch qualitativ gut aufgestelltes kulturelles Angebot. Weitere Initiativen sollten dabei aber nicht ausgeschlossen, sondern vielmehr erwünscht sein. Die Auseinandersetzung mit Kultur erfordert unter anderem auch Offenheit. Und Offenheit verdienen aus meiner Sicht auch neue Initiativen, die das (kulturelle) Leben in der Stadt bereichern können. Überzogene Kritik an Neuem, das noch nicht einmal in vollem Umfang bekannt ist, mündet sonst schnell in Kleingeisterei. Das wollen wir doch nicht!

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Über die GroKo in Berlin und Meckereien in Bad Bentheim

In Berlin wird ausgezählt und dieser Brief ist dabei. Ich habe ihn bereits am Montag mit einer Ja-Stimme abgeschickt. „Ja“ zur GroKo, nicht ohne Bedenken, am Ende aber doch überzeugt. Warum? Eine Partei, die von sich aus darauf verzichtet, ihr Programm und ihre Wahlaussagen auch praktisch in Politik umzusetzen handelt meiner Meinung nach unverantwortlich gegenüber ihren Wählern und  Mitgliedern.

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Nach einigen ruhigen Wochen kommt jetzt wieder einmal Bewegung in das Veranstaltungsprogramm unserer Stadt. Die 16. Auflage des Waldlaufs wird angekündigt, das jährliche Kammerchorkonzert in der Osterzeit steht ebenso bevor wie die dritte Kulturnacht bereits am kommenden Wochenende. Und so nimmt das Veranstaltungsjahr mit den folgenden Ritterspielen, dem Kunstmarkt an der Burg und so weiter mit tradtionsreichen Veranstaltungen seinen Lauf. Zur Freude der Bentheimer und unserer Gäste wird ein sehr vielseitiges Programm angeboten. Und das ist gut so!

Es wird aber auch mal wieder kräftig gemeckert. Was ist passiert? Ein neues Veranstaltungsformat wird unter dem Namen „Boutique-Festival“ angekündigt.  Und anstatt sich neuen Initiativen gegenüber offen, neugierig und wertschätzend zu zeigen, wird von interessierten Kreisen das Haar in der Suppe gesucht. In der Tat kann man einen der ins Auge gefassten Veranstaltungsorte, nämlich die Steinbrüche östlich der Franzosenschlucht, hinsichtlich ihrer Eignung hinterfragen. Aber daraus eine Veranstaltung generell schon im Planungsstadium schlecht zu reden und gleichzeitig wieder einmal wahlweise die Stadtverwaltung oder den Bürgermeister unqualifiziert anzugreifen, ist  wieder einmal typisch. Denn das Festival wird sich, wenn es denn in den nächsten Jahren stattfinden sollte, möglicherweise als Bereicherung des kulturellen und touristischen Lebens in der Stadt erweisen. Die Burg und endlich auch mal wieder die Freilichtbühne  sind als bemerkenswerte Veranstaltungsorte ebenso im Gespräch wie ganz neue Veranstaltungsformen.

Neue Ideen verdienen eine Chance! Naturschutzrechtliche Aspekte sind selbstverständlich zu beachten und nicht als Totschlagargumente zu missbrauchen!

 

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Ortseingänge aufwerten

 

Seit vielen Jahren gibt es viel beklagte städtebauliche Defizite an den Ortseingängen und ganz besonders an der Bahnhofstraße und am Ortseingang bei Lenzing/Tonino. Und bereits seit Jahren wurde an Lösungen für die Problematiken gearbeit. Zuletzt definierten Rat und Verwaltung im Wissen um die anstehenden Veränderungen im Stadtentwicklungskonzept Bad Bentheim 2035 das Ziel: „Weitere Ortseingänge optisch aufwerten und Straßenquerschnitte anpassen“.

Jetzt wird es für alle sichtbar. Die Abrissbirne wurde und wird noch am Kaiserhof und auf der ehemaligen Hofstelle Schulte-Kolthoff geschwungen.

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Die Bauprojekte werden vorbereitet und im Rat vorgestellt, diskutiert und bewertet. Das Engagement für die besten Lösungen ist auf allen Seiten groß und reicht von Ideen zur Begrünung des neuen Siedlungsrandes im Westen über die optimale Verkehrsanbindung eines neuen Wohngebiets bis zur Gebäudegestaltung am nördlichen Stadteingang.

Erfreulich ist auch, dass endlich ein neuer Kreisverkehr (d e r Kreisverkehr) geplant wird, denn erstmals tauchen im städtischen Haushalt Finanzplanungsmittel hierfür auf.  Da gibt es ja wohl keine zwei Meinungen!

Bei solchen Perspektiven zaubert selbst an einem trüben und verregneten Sonntagmorgen der Blick auf die Abrissbagger dem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht: Kaiserhof und Hofstelle: It´s Time to say Goodbye! (Foto aus der Kölner Innenstadt)

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Herzlichen Glückwunsch!

20 Jahre Bad Bentheimer Kulisse, das ist ein guter Grund zum Gratulieren. Mit berechtigtem Stolz weist das Theater in der Festschrift auf den eigenen Anspruch hin, nämlich dem Publikum gutes, unterhaltsames Erlebnistheater in einer besonderen Atmosphäre bieten zu wollen.

Das gelingt Jahr um Jahr. Gestern Abend fühlte sich die große Gruppe der Bentheimer SPD jedenfalls  bei der Komödie „funny Money“ erneut bestens unterhalten.

Neben der beeindruckenden Ensembleleistung trägt auch der Aufführungsort zum Dauererfolg des Theaters bei. Ein langer Weg liegt hinter den Aktiven und dem Publikum gleichermaßen. Ein Weg, der von ersten Auftritten im Kurhaus vor 20 Jahren über das Dauerprovisorium im ehemaligen reformierten Gemeindehaus mit seinem speziellen „Charme“ in das neue sozio-kulturelle Zentrum „Treff 10“ führte. Damit wird nun endlich ein angemessener Theatersaal bespielt, der auch für viele andere Theater-, Musik- und weitere  Angebote genutzt wird. Das kulturelle Leben in der Stadt und damit wir Einwohner und unsere Gäste profitieren vom Engagement der Kreativen und der „Macher“ in diesen angenehmen und in jeder Beziehung angemessenen Räumlichkeiten.

Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass die Kulisse diesen Aktivitäten noch über viele Jahre die Krone aufsetzen möge.

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Der Kern der Freiheit ist das Spiel!

Wieder einmal glänzt das  Otto Pankok Museum mit einer besonderen Ausstellung: Miro. Die knappen und dennoch gelungenen Begleittexte erläutern treffend:

…“Miro nimmt sich jede nur mögliche gestalterische Freiheit -und er lässt dem Betrachter die eigene Freiheit- gibt nichts Wertendes vor. So gibt der Künstler in seiner erarbeiteten Autarkie dem Unsagbaren eine Stimme und dem Betrachter die Möglichkeit der Emanzipation. Und: Er gibt dem Betrachter die Möglichkeit zum Spiel. Erst hierin wird er ganz zum Mensch: spielend. Der Kern der Freiheit ist das Spiel!

„Wie dachte ich mir all die Ideen für meine Bilder aus? Nun, ich kam spät nachts in mein Atelier in der rue Blomet zurück und ging zu Bett. … Ich sah Dinge, ich hielt sie in meinem Notizbuch fest. Ich sah Erscheinungen an der Decke.“

Schon vor 30 Jahren begeisterten mich die Arbeiten Miros. Vielleicht erinnern sich noch einige Leser dieses Blogeintrags an meine Wohnung am Wasserturm und an den Wandschmuck in jenen Jahren. Umso schöner, dass jetzt im Pankok Museum Workshops „Malen wie Miro“ für Kids und Teens angeboten werden und eine neue Generation an das Werk dieses außergewöhnlichen Künstlers herausgeführt wird. Los gehts am Freitag, den 27. Oktober um 15 Uhr im Museum, ohne Anmeldung und kostenfrei. Kinder hierfür zu begeistern und ein Museum dafür zu öffnen ist mir in der politischen Arbeit schon länger ein Anliegen, das ich in Kulturausschusssitzungen vertreten habe. Wie schön, dass es anderen Menschen ebenso geht!

Weitere Infos: http://www.pankok-museum.de

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Zukunft Stadtgrün

Die Stadt Bad Bentheim bewirbt sich um Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Das hat der Stadtrat am vergangenen Montag beschlossen.  Somit könnten bei einem positiven Verlauf der Bewerbung künftig zahlreiche Einzelmaßnahmen in einem definierten Fördergebiet umgesetzt werden. Dieses Gebiet umfasst die allgemein bekannten Parkanlagen Schlosspark und Kurpark sowie den eher unbekannten Jagdstern, der aus fünf Wegeachsen mit Steinpyramiden (wie beispielsweise den Höltingsstuhl) an ihren Endpunkten im Bentheimer Wald besteht.

Die Wegeachsen lassen sich heute eher erahnen statt erleben und der Schlosspark weist inzwischen erheblichen Sanierungsbedarf aus. Es soll daher darum gehen, die Wahrnehmung, die Attraktivität und die Nutzbarmachung zu steigern. Für die SPD-Stadtratsfraktion habe ich in der Ratssitzung auf den vielfachen Mehrwert hingewiesen, der durch die Realisierung vieler Maßnahmen erreicht werden kann. Es sind dies natürlich ökonomische Werte für den bedeutsamen Gesundheits- und Tourismusstandort mit cirka 1500 Arbeitsplätzen in diesem Sektor, aber auch kulturelle Werte durch den Erhalt beziehungsweise die Wiederherstellung historischer Landschaftselemente und schließlich positive  ökologische und städtebauliche Effekte. Der touristische Mehrwert durch die Maßnahmen stellt gleichzeitig einen Mehrwert für alle Einwohner dar, deren unmittelbares Lebensumfeld noch attraktiver wird. Anders gesagt: Der Naherholungswert steigt und es wird noch attraktiver sein, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen!

Neben den vielen zukunftsweisenden Projekten  der letzten Jahre -vom Ferienpark über den Grundschulbau bis zum Badepark und gelungenen Gebäudesanierungen- und den  zur Zeit laufenden und den absehbaren Entwicklungen -von Schulte-Kolthoff bis zum Sporthallenbau Gildehaus- kann  das Programm „Zukunft Stadtgrün“ ein weiterer wichtiger Meilenstein für unsere Stadt sein.

Neben Kurpark und Schlosspark rückt auch der herrliche ortsnahe Naturraum mit den Wegeachsen des Jagdsterns und den kulturhistorisch wertvollen Pyramiden in den Blick. Aufgabe wird es unter anderem sein, die Verbindungen wieder herzustellen und erlebbar zu machen.

Hier drei  Fotos „Herbstmorgen im Bentheimer Wald“:

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