Wiederhören

„Vinyl-LP´s sind nur noch etwas für Spezialisten, für Nostalgiker, ein Nischenprodukt“, verriet mir gestern Abend ein Freund beim Thekengespräch. „Mag ja sein“, denke ich heute beim Wiederhören einiger alter Schätzchen aus der LP-Sammlung, „in jedem Fall sind sie für mich lebendiger, stehen für Wärme und ein lebendigeres Musikerlebnis im Gegensatz zu CD´s und dem Streamen. Trotz Knistern und gelegenlichem Kratzen und Sprüngen.“

Eingangs des Wochenendes, gut gelaunt und gestärkt, habe ich jetzt also diese Einschätzung überprüft und aufgelegt (natürlich auf das Dual-Gerät) :

DEODATO mit Jazzversionen von „Rhapsody in Blue“, „Also sprach Zarathrustra“ und „Nights in White Satin“,

FOCUS mit „In and Out of Focus“ – Jan Akkerman dürfte vielen älteren Semestern gut bekannt sein,

KRAAN mit dem ´77 er – Album „Wiederhören“. Die Gruppe um den Bassisten Helmut Hattler klingt immer noch frisch und gibt tatsächlich noch mit Teilen der Urbesetzung Konzerte.

Mein Fazit: Die alten Sachen und das Dual-Gerät werden nicht eingemottet. Wochenenden leicht nostalgisch einzuläuten macht Spaß!

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Gastronomie als Wachstumsfaktor

Das Schloßparkcenter an der Funkenstiege ist für Bad Bentheim eine Erfolgsgeschichte! Falk Hassenpflug, Referent der Industrie- und Handelskammer Osnabrück, belegte heute bei der Zukunftswerkstatt in der Grundschule erneut mit Fakten und Zahlen: Kaufkraft wurde durch das Einkaufzentrum nach Bad Bentheim zurückgeholt. Die immer wieder einmal auftauchenden Gerüchte vom Schaden des Centers für die Stadt und besonders für die Innenstadt sind widerlegt. Das Schloßparkcenter ist ein Gewinn für Bad Bentheim.

Und ein Gewinn wäre ebenfalls ein neues Cafeangebot im nördlichen Schloßparkbereich in der Nähe des Spiel- und Minigolfplatzes. Keinesfalls würde sich dies zu Ungunsten der Innenstadtgastronomie auswirken, sondern vielmehr zur Attraktivitätssteigerung und höheren Besucherfrequenz nicht nur des Schloßparks, sondern der Stadt insgesamt führen. Außerdem bietet ein Cafeangebot an dieser Stelle ansässigen Gastronomen Entwicklungsmöglichkeiten und Beschäftigung für Mitarbeiter.  Setzen wir  auf Wachstum in den Bereichen, die für Bad Bentheim und die Menschen hier wichtig sind! Neben dem Handel, Logistik ist das ganz besonders der Tourismus und die Gastronomie, wie der Wirtschaftsförderer des Landkreises heute ebenfalls in der Zukunftswerkstatt heraustellte.

Wäre die Anregung für ein Cafeangebot im Schloßpark nicht bereits  in der WIKI-MAP zur Stadtentwicklungsplanung eingetragen, hätte ich dies gerne getan. Für viele weitere gute Ideen ist die Map bis 30. Juni freigeschaltet: http://www.zukunftbadbentheim2035.de

Dort gute Ideen einzustellen oder zu unterstützen ist immer besser als Ideen schlecht zu reden, bevor sie ausführlich betrachtet und diskutiert wurden, meine ich!

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„Jeder Mensch ist ein Künstler“

Skulpturen, Kunstschmuck und selbstverständlich Bilder und Drucke stehen im Mittelpunkt des 16. Bad Bentheimer Kunstmarktes, der an diesem Wochenende an der Burg stattfindet. Das herrliche Ambiente -erst recht bei diesem herrlichen Wetter- und auch die Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, laden zu einem Abstecher und auch zu einem längeren Besuch ein. Für jeden Geldbeutel und für jeden Geschmack findet sich zudem Kunst für die eigenen vier Wände, den Garten oder als Geschenk.

Sehr gelungen ist aus meiner Sicht auch die Mitmachaktion unter dem Beuys-Motto „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Nebenan lockt das Schlosscafe zur Erfrischung mit Blick auf den Pulverturm und in die Landschaft.

Jeder Mensch könnte sich heute noch auf äußerst unterhaltsame Art und Weise und in wunderbarer Umgebung mit  Kunst beschäftigen. Mein Tipp!

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Mitmachen!

Es hat sich herumgesprochen und der Auftakt war vielversprechend: Das „Stadtentwicklungskonzept Bad Bentheim 2035“  wird weiterentwickelt und fortgeschrieben. Die Einwohner der Stadt sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen.

Die gut besuchte Auftaktveranstaltung im Kurhaus am Montagabend machte Lust eben darauf. Bürgermeister Volker Pannen  und eine Expertenrunde präsentierten Geleistetes in der Stadt und die Potentiale der Stadt gleichermaßen  und  die beauftragten Projektplaner Schulten Stadt- und Raumentwicklung aus Dortmund und Lothar Zacharias aus Hannover stellten sich als kompetente und sympathische Begleiter des Prozesses vor. Die Bürger konnten sich gleich aktiv mit Ideen beteiligen. Um deren Beteiligung  geht es unter anderem in den nächsten Wochen bei den Zukunftswerkstätten.

Für mich neu ist die meines Erachtens  hervorragende  Beteiligungsform im WIKIMAP. Alle Einwohner und selbstverständlich auch Grafschafter, Gäste und andere Interessierte können in der interaktiven Karte Beiträge einsehen,  kommentieren und vor allen Dingen selbst ihre Meinungen, Ideen und Projekte einbringen.

Unser Bad Bentheimer Stadtentwicklungskonzept gewinnt mit jedem Teilnehmer an den Zukunftswerkstätten und auch mit jedem Eintrag in der WIKIMAP an Glaubwürdigkeit und Relevanz. Wir als Bentheimer können ausnahmslos davon profitieren. Also meine Aufforderung und Bitte: Mitmachen!

www.zukunftbadbentheim2035.de

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Ein Haus für Menschen in Not

Zehn Monate dauerte die Grundsanierung und ca. 330.000 € kostete die Maßnahme insgesamt. Davon musste die Stadt Bad Bentheim 86.000 € aufbringen. Das Haus Ochtruper Straße 40 ist jetzt endlich wieder in einem Zustand, der die menschenwürdige Unterbingung von geflüchteten Menschen und auch von Wohnungslosen ermöglicht.

Es fällt wahrlich schwer, Gegenargumente zur Instandsetzung und zum sinnvollen Nutzungskonzept zu finden. Verzichten wir einfach darauf und betrachten die vielen guten Pro-Argumente: Ein marodes Haus, in dem seit langem Menschen in Notsituationen untergebracht werden, erlaubt genau dies jetzt in einer angemessenen Form. Das städtische Gebäude wird also überaus sinnvoll genutzt, denn die Stadt Bad Bentheim verfügt ansonsten über keine geeigneten eigenen Unterbringungsmöglichkeiten, muss diese jedoch auch kurzfristig stets vorhalten. Ein marodes Gebäude wurde mit hoher Förderquote auch energetisch saniert und dies durchaus kostenbewusst. Und ein unansehnlicher  Bau hat sich zudem in ein optisch ansprechendes Gebäude an einer Zubringerstraße zur Innenstadt entwickelt.

Mein Fazit: ein hervorragendes Projekt für unsere Stadt, eine gute (Mehrheits)Entscheidung  im Stadrat, ein sinnvoller Einsatz von Fördermitteln des Bundes und Landes und eine qualifizierte Umsetzung durch die Verwaltung!

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Erhalten und Ergänzen (Wohnraumentwicklung in Bad Bentheim Teil III)

Im ersten Teil dieser kleinen und selbstverständlich unvollständigen Blogserie sind einige Neubauprojekte auf innerstädtischen Brachflächen abgebildet.  Teil II beschäftigt sich mit dem häufig notwendigen  Abriss maroder Bausubtanz. Und in diesem dritten Teil möchte ich einige wenige, dafür um so mehr gelungene Projekte aus der Stadt und aus Nachbarorten vorstellen, in denen vorhandene und erhaltenswerte Bausubstanz saniert und um Neubauten ergänzt wurden.

Gebäude erhalten, sanieren und um Anbauten oder angrenzende Neubauten ergänzen: In jeder beliebigen Ortschaft und an jeder Ecke sehen wir  Beispiele. Die Ergebnisse sind nur allzu häufig ernüchternd. Ganz im Sinne des im Teil II beschriebenen Pragmatismus wünscht man sich, es wäre Zeit für etwas Neues gewesen. Aber auf Negativbeispiele möchte ich hier zugunsten der angesprochenen Positivbeispiele verzichten.

Sehr gelungen  ist aus meiner Sicht der An- und Neubau des Gemeindehauses an der Altreformierten Kirche im Bereich Heeresstraße/Gildehauser Straße.  Der funktionale Anbau ist in diesem Fall dem Altbau hinsichtlich der Architektur und des Materials so gut gelungen, dass der Neubau als solches kaum wahrnehmbar ist. Schlichtheit ist hier angesagt. Und die Verwendung des Sandsteins im Außenbereich bereichert das  Projekt zusätzlich.

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Zweites Beispiel: In unmittelbarer Nähe zum Annaheim wurde ein  Wohnhaus neu erbaut, und zwar deutlich in aktueller, zeitgemäßer Architektur. Der Versuch, an dieser Stelle im Stile des Annaheims historisierend zu bauen, wäre albern gewesen, meine ich. Sehr gelungen präsentieren sich so das alte Annaheim und der Neubau.

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Und das gilt erst recht für das dritte Beispiel. Jahrzehnte gammelte die alte Villa in Nordhorn an der Bentheimer Straße vor sich hin, bevor in den vergangenen Jahren Wohn- und Geschäftsgebäude direkt angebaut wurden. Und auch hier hat sich der Mut der Inhaber und Architekten aus meiner Sicht ausgezahlt.Mich begeistert jedenfalls diese Lösung.

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Und genau diesen Mut würde ich mir häufiger auch in Bentheim wünschen, um die Stadt durch den Erhalt erhaltenswerter alter Bausubstanz und Neubauten aufzuwerten. Bürgerengagement durch Inhaber und Bürgerschaft hierfür ist häufig vorhanden wie auch die dringend erforderliche fachliche Beratung. Und Mut und Entscheidungsfreude? Postitiv gedacht können wir festhalten, dass es in den letzten Jahren immerhin eine ganze Reihe gelungener Sanierungen in unserer Stadt gab. Einige Beispiele folgen in Teil IV. Demnächst in diesem Blog.

 

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Wohnraumentwicklung (Teil II) oder „Zeit für was Neues“

Bauen und Wohnraumversorgung sind in Bad Bentheim  viel diskutierte Themen. Der Bauauschuss des Stadrates tagt regelmäßig und vor allen Dingen intensiv, im Stadrat wurde jüngst das Wohnraumversorgungskonzept mit wichtigen Daten und Fakten präsentiert und für alle Einwohner sind die Veränderungen im Stadtbild greifbar. In meinem vorherigen Blogeintrag vom 18. Februar sind einige Naubauprojekte, die auf Brachflächen entstehen werden abgebildet. Diese Innenverdichtung dürfte mit Sicherheit viel Zustimmung finden, sofern die Projekte  auch  architektonisch überzeugen sollten.

Eine ganz andere Form der Stadtentwicklung soll hier mit einigen drastischen Fotos dokumentiert werden: Der Abriss maroder Bausubstanz.

Vielleicht fühlt der Leser und die Leserin sich an Bauten in seiner Umgebung erinnert, dessen Anblick nie angenehm war, die einfach nicht mehr in die Umgebung passen und die man nicht mehr sehen möchte:

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Ganz pragmatisch denken wir beim Anblick der Schrottimmobilien

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und Nostalgikern rufen wir zu

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Trotzdem denkt manch einer verklärt zurück und muss sich sagen lassen

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Schauen wir doch lieber optimistisch nach vorne

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Die Fotos entstanden im letzten Frühjahr in der Kölner Innenstadt. Dort und in vielen anderen Großstädten wird nach meinem Eindruck selten lange gefackelt, wenn Neues entstehen soll. Nicht immer gelingt dies zufriedenstellend und nicht immer werden die hinter Bauprojekten stehenden Interessen sichtbar. Dennoch: Wo kämen wir denn hin und wie würden wir wohnen, arbeiten, einkaufen und unsere Freizeit verbringen, wenn nicht Neues auf dem Alten entstehe würde? Die Kölschen Sprüche bringen es sympathisch auf den Punkt, finde ich. – Es geht natürlich auch ganz anders, nämlich durch das Einfügen neuer Bausubstanz in bereits vorhandene und erhaltenswerte Gebäude. Das soll in der nächsten Woche an dieser Stelle Teil III zeigen.

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Wohnraumentwicklung bleibt Top-Thema

Da werden sich die Exilbentheimer unter den Bloglesern, egal ob jetzt in Texas, Berlin, Hamburg oder andernorts wohnend, bei ihrem nächsten Bentheimbesuch die Augen reiben. Nachdem  zahlreiche stadtbildprägende Gebäude vom Finanzamt und Franziskushospital über Rentamt bis zum Amtsgericht saniert und renoviert wurden und in neuem Glanz erstrahlen, erblicken wir beim Stadtrundgang neuerdings Brachflächen, wo vorher mehr oder weniger marode Gebäude standen. Drei markante Beispiele sind der ehemalige Gasthof Kerkhoff in Hagelshoek, die Berufsschule in der Funkenstiege und der frühere K & K-Markt in der Johann-Krabbe-Straße:

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Die aktuell unansehnlichen Brachflächen werden sich in gut genutzte Wohnbauflächen verwandeln. Und damit liegen wir in Bad Bentheim vollkommen richtig! Das kürzlich vom Landkreis in Auftrag gegebene und von einem Dortmunder Fachinstitut unabhängig erstellte  „Wohnraumversorgungskonzept für den Landkreis Grafschaft Bentheim“ kommt für Bad Bentheim zu folgender zentraler Aussage:“Neubau erforderlich, um wachsende Nachfrage und Ersatzbedarf zu decken.“ 400 Wohnungen werden als Bedarf in den Jahren bis 2030 gesehen.

Es ist es allgemeiner Konsens, dass sich Neubauktivitäten nicht mehr wie bisher in Neubaugebieten auf der grünen Wiese beschränken dürfen, sondern einer Innenverdichtung größere Bedeutung zuzumessen sein sollte. Wohnungsbau in der Funkenstiege, bei Kerkhoff und in der Johann-Krabbe-Straße/Hilgenstiege sind also hervorragende Zukunftsprojekte. Neubaugebiete müssen ebenfalls -wenngleich nicht mehr so intensiv wie in der Vergangenheit- ausgewiesen werden, um der entsprechenden Nachfrage gerecht werden zu können.

Weitere Aufgaben mit höchster Priorität ist neben der Fokussierung auf diese Innenentwicklung   die altersgerechte Anpassung der Einfamilienhäuser und der Bau barrierefreier Wohnungen. Und eine sehr wichtige Aussage macht der Wohnraumbericht auch mit Blick auf die Einkommensgruppen: Der Bedarf an preisgebundenen Wohnungen ist gegeben, da es weiterhin rund 1000 Haushalte in der Stadt im Niedrigeinkommensbereich gibt.

Es gibt viel Arbeit für den Stadrat, die Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaft, private Investoren und Bauherren und hoffentlich viele Einwohner, die sich an Planungen beteiligen wollen. Mut machen trotz so mancher (erforderlicher) Diskussion um Neubauprojekte in der Stadt die  eingangs erwähnten Sanierungen.

 

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Es darf gerodelt werden!

Tolle Nachricht besonders für die Kinder: Endlich kann gerodelt werden!

In meiner Erinnerung konnten wir Kinder vor vierzig oder fünfzig Jahren Jahren regelmäßig in Richtung Schloßpark aufbrechen, um dort unsere Nachmittage beim Rodeln zu verbringen. In den letzten Jahren  verstauben die Schlitten der Kinder in den Kellern und auf Dachböden. Kein Schnee, kein Rodelvergnügen.

Allerdings: Auch frühere Generationen klagten, wie ein Ausschnitt aus Johann Gosejacobs Aufsatz „Wintersport im alten Bentheim“ (veröffentlicht im Band „Aspekte einer Stadtgeschichte“) dokumentiert: „Damals waren -so meine ich- die Winter noch länger und schneereicher als heute.“

In dem lesenswerten Bericht über das Rodeln vor knapp 100 Jahren, genauer in den 1920er Jahren, beschreibt er die etwa 250 Meter lange Rodelbahn in der Gildehauser Straße zwischen Henrichmann/Steenhorst und Berkemeyer/Lenzing und den Rodelspaß, der selten vom Autoverkehr gestört wurde (die Bundesstraße gab es noch nicht) und von einem Gendarmen namens Simon geduldet wurde. Dennoch  gab es häufiger schwere Unfälle zu beklagen, denn besonders Jugendliche und Erwachsene nutzen die Strecke mit größerer Risikobereitschaft. Gerodelt wurde ebenfalls Am Kathagen bei Stinecker und in der Bergstraße (heute Am Berghang), in der Brennereistraße, Funkenstiege sowie vom Schloßberg zum Bismarkplatz herunter.

Interessante Strecken sind das und wer weiss, ob wir uns nicht einmal in diesem Winter bei einer Rodelpartie eben dort oder im Schloßpark treffen, wenn denn einmal tatsächlich ausgiebig Schnee fallen sollte. Leichtsinn kennt kein Alter, oder?!

Den Aufsatz Johann Gosejacobs findet der interessierte Leser auf den Seiten 385 bis 386 zusammen mit zwei Winterfotos von Ulla Hellendoorn aus dem Winter 1954. Es war natürlich ein Schneewinter. Dieses Foto wurde heute aufgenommen:

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Advent, Advent

Ritterspiele mit Mitteltermarkt, Kunstmarkt, Freilichtbühnenpremieren, Flohmarkt, Weinfest und schließlich der  Weihnachtsmarkt. Das sind nicht nur  Highlights des Tourismusstandortes, sondern gleichzeitig Fixpunkte des Kleinsstadtlebens. Und zwar überaus attraktive, gesellige und identitätsstiftende Angebote, die in dieser Form, in diesem Umfeld und mit dieser Qualität hervorragend zur Stadt passen.

Bestes Beispiel für diese Art der Lobeshymne ist der Weihnachtsmarkt an diesem Wochenende und das passende Rahmenprogramm. Gute Veranstaltungsformate bedürfen ständiger Überprüfung und Veränderungen. Der seit vielen Jahren hoch gelobte Weihnachtsmarkt auf dem Herrenberg macht da keine Ausnahme. Die Ausdehnung des Geschehens auf die Wilhelmstraße bereits am Freitag, also noch vor dem Nikolausumzug und dem Knobeln, tut dem Format besonders gut. Überraschend viele Bentheimer überzeugten sich gleich davon.

Die weihnachtliche Beleuchtung ist ebenfalls sehr gelungen und dürfte weit und breit ihresgleichen suchen. Kein Kunststück, bei dem Ambiente mit Burg, mit Stiegen und Gassen, könnte man entgegnen und dabei das dahinter stehende Engagement außer Acht lassen. Schönes Beispiel: Szene am Restaurant Mont/Kleine Kneipe mit Pulverturm im Hintergrund (Bild).

Engagement beweisen auch erneut die Ehrenamtler der Konzertinitiative Alternation, die heute Abend in den Treff 10 zum adventlichen Rock einladen. Die After-Weihnachtsmarktpartys in verschiedenen Locations sind bekanntlich mehr oder weniger legendäre Bentheimer Tradition. Der Nikolausrock im Treff 10 reiht sich da prima ein. Viel Spaß dabei. Man sieht sich! – Und nach dem Nikolauswochenende kommen wir auch in meinem Bentheim-Blog nächste Woche auf  ernstere Bentheimer Themen zu sprechen.

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